22. Oktober 2026
Interview

“Es ist sehr schwierig, in China ein glücklicher Schüler zu sein”

Eine einzige Prüfung entscheidet über die Zukunft junger Chinesinnen und Chinesen: das Gaokao. Ruixue Jia absolvierte sie als eine der Besten und schrieb später ein Buch darüber. Die Ökonomin spricht über das Examen, für das Baustellen stillgelegt und Flugverbotszonen eingerichtet werden. Dieser Beitrag ist zuerst im “NZZ Folio” erschienen.

DENKMOMENT: Ein Plädoyer für Hausaufgaben

Mehrfaches Üben führt zum Lernerfolg

Mit der Einführung des Lehrplans 21 (LP21) an den Volksschulen vor gut 10 Jahren wurden die Hausaufgaben als unverbindliche Option definiert. Sie sind nicht mehr curricularer Bestandteil des LP21, sondern liegen in der Verantwortung der Kantone und den Schulen. Begründet wurde die Änderungs-Reform unter anderem mit einem Belastungsschutz den Kindern gegenüber. Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler hat dies fatale Folgen.

Ideologiegehalt bei den PISA-Aufgaben

PISA kontrolliert die Schülerleistungen, wer kontrolliert PISA?

Im Erklär-Bingo der selbsternannten Bildungsexpertokratie wird viel über die Ergebnisse und deren Ursachen gerätselt. Grundsätzliche Kritik an der Art der PISA-Aufgaben hört man nur wenig, untern anderem auch, weil viele diese Aufgaben gar nicht kennen. Prof. Dr. Christian Rieck hat nun einige dieser Aufgabenstellungen unter die Lupe genommen, sie miteinander verglichen und Erstaunliches festgestellt.

Pro und Contra-Stellungnahmen zweier Grossräte im Bieler Tagblatt

Braucht die Bildung neue Verfassungsartikel?

Das Grossratsduo Oriana Pardini (SP) und Mathias Müller (SVP) kreuzen im Bieler Tagblatt jede Woche die Klinge über ein politisches Thema. Diesmal geht es um die Berner Bildungsinitiative.

Leistungsverfall

Die versteckte Wahrheit der Pisa-Studie

Der Journalist und ehemalige Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), kommentiert mit reichlich viel Widerwillen die Ergebnisse der neusten PISA-Studie. Er nimmt sich dabei vor allem ein Teil des “Erklär-Bingos” der zahlreichen BIldungsexperten vor: Die mangelnde Bildungsgerechtigkeit.

Die Fakten: Schweizer Schüler können immer schlechter lesen. Das zeigen die Pisa-Studien seit 2012.

«Warum nahm Anna keinen Regenschirm mit?»

In seinem Memo nimmt der Nebelspalter-Herausgeber Markus Somm die Leseleistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler unter die Lupe.

Lesekompetenz: Was im Unterricht möglich ist, wenn man Prioritäten setzt

Es braucht Lehrer und Lehrerinnen, die eine Leidenschaft fürs Lesen haben

Dieser Beitrag wurde bereits anlässlich der PISA-Erhebung 2022 im Condorcet-Blog veröffentlicht. Wir schalten ihn hier noch einmaö auf, weil er nichts von seiner Aktualität verloren hat. Die Veröffentlichung der aktuellen PISA-Resultate, die – wieder einmal – offengelegt hat, dass nun sogar 28% unserer Schülerinnen und Schüler nach der obligatorischen Schulzeit einfachste Texte nicht verstehen kann, hat eine Flut von Artikeln und Kommentaren ausgelöst. Gefragt sind dabei vor allem Einschätzungen von Bildungsforschern, Journalistinnen, PH-Dozenten oder Verbandsfunktionären. Höchste Zeit, einmal eine Person aus der Praxis zu Worte kommen zu lassen. Yasemin Dinekli, Redaktionsmitglied und Präsidentin des Condorcet-Trägervereins, hat sich mit der ehemaligen Schulleiterin aus Biel, Ruth Wiederkehr, unterhalten. Ruth Wiederkehr arbeitete bis Sommer 23 im Oberstufenzentrum Mett-Bözingen in Biel. In dieser Schule sitzen Real- und Sekundarschüler und Schülerinnen ausser in den Niveau-Fächern in derselben Klasse. Im Deutschunterricht bleiben sie zusammen. Diese Schule zeigt, dass man dieser Entwicklung auch unter schwierigen Umständen – der Migrantionsanteil beträgt 80% – mit Unterricht entgegenhalten kann. Es braucht Fachwissen und den Mut Prioritäten zu setzen.