Muss Lesen Spass machen?
Spassbremse beim Lesen
Der Sekundarlehrer und Condorcet-Autor Urs Kalberer fordert in seinem Beitrag die Leserinnen und Leser unseres Blogs dazu auf, den Leseproblemen realistisch zu begegnen.
Der Sekundarlehrer und Condorcet-Autor Urs Kalberer fordert in seinem Beitrag die Leserinnen und Leser unseres Blogs dazu auf, den Leseproblemen realistisch zu begegnen.
Gegen Ende eine Jahres Bilanz zu ziehen, gehört zur Standortbestimmung in Wirtschaft und Politik. Das gilt auch für die Bildungspolitik. Das vergangene Jahr hat einige schulische Baustellen, um die bisher ein grosser Bogen gemacht wurde, stark in den Fokus gerückt, schreibt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz in seinem Rück- und Ausblick im Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Hochschulabsolventen tun sich schwer bei der Jobsuche. Kritiker fordern von jungen Menschen, “etwas Handfestes” zu lernen. Neue Daten zeigen, welcher Bildungsweg die grösste Jobsicherheit bietet. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der Basler Zeitung (BaZ) erschienen ist.
Wird die Maschine ein Teil des Ich, oder das Ich ein Teil der Maschine? Gastautor Edouard Käser mahnt, dass die neue Kulturtechnik des Promptens nicht einfach mit dem schlichten Narativ, wonach Neues Altes ersetzt, erklärt werden könne. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.
Die Seelandgemeinde Pieterlen sorgt wieder einmal für Schagzeilen. Nachdem eine pensionierte Schulleiterin und ein Dutzend Pensionierte diese Schule «gerettet» hatten, indem sie für ordentlichen Unterricht und praxisnahe Schulentwicklung sorgten, haben die alten Seilschaften wieder das Zepter übernommen. Ein Lehrer, der sich in der Presse äusserte, wurde entlassen und wie ein Schwerverbrecher aus dem Unterricht entfernt. Pikant: In dieser Schule arbeitet immer noch Condorcet-Mitbegründer und -Autor Alain Pichard. Der will sich nicht zu diesen Vorgängen äussern. Dafür tun es zwei andere: SVP-Grossrat Mathias Müller und SP-Grossrätin Oriana Pardini. Normalerweise diskutieren die beiden immer in einem Pro und Contra-Setting im Bieler Tagblatt. Dieses Mal sind sie sich erstaunlich einig.
Seit der Einführung des Lehrplans 21 verlagert sich die angepeilte Unterrichtstätigkeit von Lehrpersonen immer mehr hin zum Coaching. Die Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer zielt stark in diese Richtung und predigt eine Abkehr vom Chef-Sein im Klassenzimmer. Vom Führen zum Begleiten also. Was ist davon zu halten? Wir geben unserem treuen Kommentator Daniel Viulliomenet für einmal einen Platz für einen längeren Artikel.
Nach Minaretten und Burkas gerät mit dem Kopftuch das nächste Islamsymbol in den Fokus der Politik. Eine Volksinitiative, die auch auf Kinder zielt, ist in Vorbereitung – was sagen Betroffene dazu? Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat herumgefragt.
Fünf Jahre nach dem “Pisa-Schock” ist Deutschlands Bildungslandschaft wieder im Niedergang. Nach sinnvollen Reformen habe in der Politik “Gedächtnisverlust” eingesetzt, sagt Bildungsforscher Köller – mit fatalen Folgen. Den Abstieg des Gymnasiums könne man nicht allein mit Migration erklären, führt er in einem Interview mit der WELT aus.
Die Gemeinde Belp bei Bern will einen Pilotversuch mit einem neuen Ferienmodell starten: Bildung und Betreuung sollen für Eltern und Schulpersonal besser vereinbar werden. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in “Der Bund” erschienen ist.
Der heutige Schnappschuss wurde uns von Prof. Dr. Florian Becker zugesandt (LinkedIn). Man merke: Auch Englisch verlangt ein gewisses Niveau!