22. März 2026

Der schiefe Turm von PISA: eine Podiumsveranstaltung mit Urs Moser und Carl Bossard

Nach einer längeren coronabedingten Pause starteten die Ostschweizer Kinderärzte wieder ihre stets hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe zu aktuellen Bildungsthemen. In der ersten Veranstaltung dieses Jahres kreuzten der Bildungsforscher und Statistiker Urs Moser und Condorcet-Autor Carl Bossard die Klingen. Alain Pichard war an diesem Anlass dabei und berichtet für unseren Blog.

Kennen Sie Freundschaft?

Christoph Schneeberger, erst Schüler, dann Kollege und jetzt Freund von Alain Pichard, weint seinem ehemaligen Jahrgangsmitglied mehr als eine Träne nach.

Replik: Das immer wiederkehrende Lamento über die Schule

Condorcet-Autor Felix Schmutz ist mit dem Beitrag von Bernhard Bonjour (https://condorcet.ch/2021/06/die-dystopie-der-kontrollgesellschaft-realitaet-in-der-schule/) nicht einverstanden und reiht ihn ein in eine ganze Reihe von schulkritischen Modebüchern. Er plädiert dagegen für mehr Realismus in der Bildung, um ein “Sowohl-als-auch”.

Die Dystopie der Kontrollgesellschaft – Realität in der Schule?

Was läuft schief an unseren Schulen? Auf die Fragen, die im Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens («Mein Leben und der Notenschnitt») aufgeworfen wurden, gibt ein eben erschienenes Buch des Kinderarztes Helmut Bonney Antwort. Es stellt den Irrglauben an die Messbarkeit von allem und jedem und die Vernachlässigung elementarer menschlicher Bedürfnisse in den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang. Dieses Buch müsste zur Pflichtlektüre werden für alle an Schule Beteiligten, Lehrer, Schulpsychologinnen sowie in der Bildungsforschung und in den Bildungsverwaltungen Tätige, meint der Rezensent Bernhard Bonjour, der zum ersten Mal für unseren Blog schreibt.

Humane Energie kommt aus Freiheit

Wer junge Menschen auf ihrem Lern- und Lebensweg begleitet, braucht Freiheit. Das geht bei Reformen oft vergessen, auch beim jüngsten KV-Umbau. Plädoyer für die Renaissance eines verschütteten Begriffs, leidenschaftlich vorgetragen von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Condorcet-Autor Alain Pichard in der Sonntagszeitung «Man hält Eltern oft für etwas nervig»

Natürlich freut es uns, dass wieder ein Autor des Condorcet-Blogs die Gelegenheit hatte, in der grossen Sonntagszeitung zu aktuellen Bildungsfragen Stelung zu nehmen. Die Interviewerin Nadja Pastega leitete das Gespräch mit folgenden Worten ein: Ende Monat geht der bekannteste Lehrer der Schweiz in Pension. Der kämpferische Pädagoge über miserable Lehrkräfte, schädliche Schulreformen und engagierte Väter und Mütter.

Der Fall Markus Häni – Mehr Condorcet, bitte!

Das Interview mit dem Lehrer Markus Häni hat in der Redaktion des Condorcet-Blogs Diskussionen ausgelöst. Die Aussagen von Markus Häni widersprachen der Meinung einer Mehrheit der Redaktion. Aber das Selbstverständnis unserer Autorinnen und Autoren, welche sich dem Toleranzgedanken des Aufklärers Jean-Marie de Condorcet und seiner Frau Sophie de Condorcet verpflichtet fühlen, verbietet jede Art von Zensur. Diese Entlassung ist ein Skandal, meint denn auch Condorcet-Autor Alain Pichard. Eine Demokratie müsse so etwas aushalten, und er warnt vor unabsehbaren Konsequenzen.