Krasse Fehlleistung der Unileitung
Die Universität Bern hat das Nahost-Institut aufgelöst und will es neu ausrichten. Die Massnahmen sind ungenügend, findet Professor Jürg Steiger in einem Gastkommentar im Bund.
Hans Brügelmann will förderorientierte Rückmeldungen – Eine Replik
Felix Hoffmann, Sekundarlehrer in Baselland und Condorcet-Autor, greift den Beitrag von Professor Brügelmann, in welchem dieser eine grundsätzlich andere Benotung fordert, noch einmal auf und befasst sich darauf mit den unausgereiften Modeforderungen von Bildungsfunktionären.
Das führt das Land geradewegs in die nächste Bildungskatastrophe
Die Welt-Journalistin Hannah Bethke reagiert auf die Lehrerschelte von Andreas Schleicher. Der Pisa-Chef zeigte bekanntlich kein Verständnis für deren Überlastung (Der Condorcet-Blog berichtete darüber: https://condorcet.ch/2024/01/pisa-chef-rechnet-knallhart-mit-lehrern-ab-und-hat-dann-einen-wichtigen-appel/) Und der Philologenverband möchte die Pisa-Erhebungen in Deutschland deswegen gleich aussetzen. Beides aber löst das eigentliche Problem nicht.
Auf nach Augsburg
Gerne machen wir unsere Leserinnen und Leser auf die jährliche Veranstaltung unserer GBW-Freunde in Augsburg aufmerksam. Diese Anlässe sind nicht nur als hochkarätig zu bezeichnen, sie ermöglichen den bildungspolitisch Engagierten auch viele Kontakte für ihren alltäglichen Einsatz gegen den grassierenden Reformunsinn.
Wie eine Professorin ein ganzes Institut in den Abgrund riss
Zuerst verherrlichte ein Mitarbeiter den Hamas-Terror. Der Condorcet-Blog berichtete darüber ( https://condorcet.ch/2023/10/wie-hat-es-der-condorcet-blog-mit-der-meinungsfreiheit/). Es folgte eine Interpellation des Condorcet-Autors und Grossrats Alain Pichard sowie der Grossräte Müller und Josi von der SVP, worauf die Unileitung eine externe Untersuchung anordnete. Diese förderte so grosse Missstände zutage, dass die Unileitung diese Woche das gesamte Nahost-Institut auflösen musste. Der Journalist der Sonntagszeitung, Rico Bandle, verfasste ein Protokoll des Absturzes.
«Neue Autorität» an der Schule! – Wie bitte?
Zuerst verpönt man sie, die pädagogische Autorität, und dann kehrt sie ins Schulzimmer zurück, versehen mit dem Attribut des «Neuen». Durch die Hintertüre und über ein privates Institut. Gedanken von Condorcet-Autor Carl Bossard zur Slalomfahrt eines elementaren Begriffs.
Bildung ist antizyklisch
Bildungsaufgabe besteht nicht in der Heranführung junger Menschen an Online-Praktiken – also nicht in dem, was man heute als Medienkompetenz bezeichnet – sie formuliert vielmehr ein Korrektiv dazu. Der Physiker, Philosoph und Jazzmusiker Eduard Kaeser mahnt eindringlich, den Unterschied zwischen Wissen und Information zu erkennen und betont die antizyklische Funktion von Bildung.
Wer schlau sein will, schreibt mit der Hand
Das Notieren mit der Hand ist oft mühsamer als das Tippen auf einer Tastatur. Aber die Handschrift hat viele Vorteile, besonders Kinder profitieren davon. Forscher zeigen jetzt, wie das Gehirn beim Schreiben positiv stimuliert wird. Der Welt-Reporter Holger Kreitling berichtet.
Trotz Personalmangel: In Firmen, Schulen und Spitälern greift der Bürokratiewahn um sich
Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in der Verwaltung. Dort, wo die eigentlichen Dienstleistungen und Produkte entstehen, wird gespart und fehlt das Personal. In der Sonntagszeitung beschreibt der Journalist Armin Müller den zunehmenden Bürokratiewahn in unserem Alltag und zitiert dabei auch unseren Condorcet-Blog.
Wann kommt die Initiative für einen ausgewogenen Regenfall?
Der aargauische und der bernische Lehrerinnen- und Lehrerverband lancierten diese Tage eine Verfassungsinitiative, welche eine qualitativ gute Bildung in ihren Kantonen garantieren soll. Alain Pichard erklärt, weshalb er dieser Initiative nicht viel abgewinnen kann.
