23. Juni 2026

Blog

Auch Blogger wollen ein Buch publizieren

Professor Ladenthin ist auch ein regelmässiger Gastautor im Condorcet-Blog. Nun hat er – zusammen mit Werner Zillig ein neues Buch herausgegeben. Darin wägen der Erziehungswissenschaftler und der Schriftsteller im Wechselgespräch die Vorteile und Eigenheiten des Mediums Buch gegen die Neuen Medien ab.

Das Hebelgesetz in der 3. Klasse – geht das?

Condorcet-Autor Alain Pichard, der jahrelang Physik auf der Sekundarstufe unterrichtete, sah sich unvermittelt in der Situation, eine 3. Klasse übernehmen zu müssen, für ihn ein absolutes Neuland. Wie kann man physikalische Gesetze 9-jährigen Kindern verständlich machen? Er wagte es. Hier sein Bericht.

Ein Hauch von Anarchie und Autonomie

Condorcet-Autor Alain Pichard versucht sich in einer Ehrenrettung für den Schulcontainer. Das sei, so der pensionierte, aber immer noch tätige Lehrer, in einer Zeit der wahnwitzigen Ausgaben für Schulhausbauten dringend nötig.

Lieber Peter Rothenbühler

Condorcet-Autorin Christine Staehelin antwortet auf den flammenden Appell des Journalisten Peter Rothenbühler (Weltwoche), der das Frühfranzösisch retten will.

Der Lernerfolg interessiert die Jury nicht

Der Gymnasiallehrer, Schulentwicklungsberater und Bildungsreferent Michael Felten kommentiert die alljährliche Preisverleihung der “besten” Schulen Deutschlands. Dabei legt er auch die Agenda der Sponsoren, die hinter dieser Preisverleihung stehen, offen. Insgesamt sind 300’000 Euro zu verteilen. Zu hören war dieser Beitrag im Deutschlandfunk.

Hängt die nationale Kohäsion vom Frühfranzösisch ab?

Der Kanton Zürich will das Frühfranzösisch auf die Sekundarstufe I verschieben. Dort war es schon bis in die 1990er-Jahre. Die Reaktionen sind harsch – bis hinauf zum Bundesrat. Seltsam nur, dass kaum jemand nach dem Lernvermögen der Kinder fragt, meint Condorcet-Autor Carl Bossard. Ein Zwischenruf.

Einige können ihren Namen schreiben, andere halten den Stift wie einen Kochlöffel

Zu viele verhaltensauffällige Kinder, zu wenige Pädagogen: Vor drei Monaten haben mehr als 40 hessische Grundschulen die Reißleine gezogen und beim Kultusministerium eine Überlastungsanzeige gestellt. Schafft die Politik Abhilfe? Lehrerinnen berichten. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.

Silvia Steiner im Interview: “Wörter büffeln schreckt ab!”

Nach den wirren Statistik-Aussagen im Zischtigsclub, doppelt die Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, nach:

Revolution oder Risiko für die Bildung?

KI-gestützte Tools wie Chat-GPT, adaptive Lernplattformen oder automatisierte Bewertungssysteme halten zunehmend Einzug in Bildungseinrichtungen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für individualisiertes Lernen, wirft aber auch kritische Fragen auf: Inwiefern kann KI die Lehrpersonen unterstützen, und wo tritt sie als Konkurrenz auf? Fördert sie das eigenständige Denken der Schüler, oder untergräbt sie es? Condorcet-Autor Urs Kalberer hat bei einem NZZ-Podium zum Thema zugehört.

Senior-Assistenzen für Berufsfachschulen – oder: Die “win3”-Idee

Das Pensionierungsalter 65 entspricht heutzutage einer rein technischen Grenze. Im Gegensatz zu vielen handwerklichen Berufen – wie beispielsweise den Bauberufen – findet die Ausübung des Lehrberufs nicht draussen bei Wind und Wetter, sondern in der warmen Schulstube statt. Die angenehmen Umgebungsfaktoren führen zu einem besseren Gesundheitszustand. Lehrpersonen sind gegenüber Handwerkern beim Übergang vom Arbeitsleben in den so genannten Ruhestand mehrheitlich in einer körperlich fitteren Verfassung. Die fachkundigen Senioren und Seniorinnen könnten aus diesem Grund für eine Berufsfachschule dienlich sein.