Neue Studie zeigt, dass die strengere Bewertung von Lehrern keine Verbesserung der Schülerleistungen bewirkt hat

Education Week berichtet, dass nach über einem Jahrzehnt von Schulreformen, die u. a. eine Leistungsbeurteilung der Lehrkräfte zur Folge hatten, keine Verbesserung der Testergebnisse von Schülern festzustellen seien. Die Krux dabei: Die Lehrer wurden aufgrund der Testergebnisse ihrer Schüler beurteilt. Ein Scheitern mit Ansage, wie Diane Ravitch schreibt.

Die Lernforscherin Elsbeth Stern sagt: «Mindestens 30 Prozent der Mittelschüler gehören nicht ans Gymnasium – weil sie nicht übermässig intelligent sind»

Elsbeth Stern ,ordentliche Professorin für Lehr- und Lernforschung der ETH Zürich, gab der NZZ ein Interview über Gymnasialquoten, die Bedeutung des naturwissenschaftlichen Unterrichts und Frauenförderung. Dabei sprach sie äusserst umstrittene Tabuthemen an, wie zum Beispiel die Intelligenz der heutigen Gymnasiasten oder die unterschiedliche Unterrichtsqualität in den Gymnasien und der Volksschule.

Warum schließen Kinder andere aus?

Wenn Kinder Gleichaltrige mit Verhaltensauffälligkeiten oder intellektuellen Schwierigkeiten ausschließen, spiegelt dies wahrscheinlich die Normen in ihrer Klasse wider. Dies will eine grossangelegte Studie der PH Luzern beweisen. Aisha Schnellmann berichtet.

Aus der Sicht einer Schülerin: Was ist eine gute Lehrperson?

Die junge Gymnasiastin aus Biel hat nicht das erste Mal für den Condorcet-Blog geschrieben. Von ihr erschien bereits eine Buchrezension (https://condorcet.ch/2019/08/literaturtipp-der-tanz-der-tiefseequalle/) und ein Beitrag über das Homeschooling (https://condorcet.ch/2020/04/die-vorteile-nutzen-die-nachteile-vermeiden/). Im aktuellen Beitrag sagt uns Kayla Strazza, was für sie eine gute Lehrperson ist.

Glenn Youngkins Angriff auf die “Kritische Rassentheorie» – Was soll Literatur im Unterricht?

Dass in den USA zurzeit ein heftiger Kulturkampf herrscht, dürfte auch in Europa bekannt sein. Er macht auch nicht vor den Schulen halt, wo Eltern immer mehr mitbestimmen wollen, was ihre Kinder im Unterricht lesen dürfen. Der überraschende Sieg des republikanischen Kandidaten Glenn Younking in der Governeurswahl von Virginia beruhte auch auf dessen Unterstützung dieser Elternbewegung. Diane Ravitch beleuchtet diesen Teil des Wahlkampfes und erklärt in ihrem Beitrag, warum Literatur auch erschreckend und verstörend sein soll.

Georg Silberschmidt hat aus Frust gekündigt

Der Informatik-Verantwortliche der Schule Gossau hat frustriert gekündigt, nachdem bereits mehrere Lehrpersonen gegangen sind. Auch aktuell an der Schule tätige Pädagogen sind mit der Situation unzufrieden. Die Schule will mit einer Reorganisation dagegen halten. Wir schalten hier einen Artikel von Annette Saloma auf, der im Züriost und anschliessend im Newsletter der Starken Volksschule Zürich erschienen ist.

KV-Reform: Ja – aber nicht so!

Nationalrätin Katja Christ (glp, BS) ist im Condorcet-Blog keine Unbekannte. Die Bildungspolitikerin hatte bereits die Passepartout-Sprachdidaktik kritisiert und in Basel die Lehrmittelfreiheit gefordert. In beiden Fällen behielt sie Recht. Nun kritisiert sie die angedachte KV-Reform und reichte diesbezüglich eine Interpellation ein. Der Condorcet-Blog berichtete darüber. Der aktuelle Beitrag erschien zuerst in der Verbandsschrift der Gruppe23.

Lehrermangel trotz Top-Gehalt – deshalb ist der Beruf so unattraktiv

In Deutschland wie in der Schweiz herrscht zurzeit ein akuter Lehrkräftemangel. Auch wenn es sich dabei immer wieder um Wellenbewegungen handelt, versucht sich die Bildungspolitik in Ursachenforschung. Immerhin ist die aktuelle Situation in manchen Gegenden ziemlich dramatisch. Weshalb wir zu wenig Lehrkräfte haben, bewegt nicht nur unsere Leserinnen und Leser. Auch Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz machte sich dazu kürzlich Gedanken (https://condorcet.ch/2021/08/die-volksschule-kann-sich-die-absenz-der-maenner-nicht-laenger-leisten/). Er hat in seinem Artikel die mangelnden Gestaltungsmöglichkeiten für Lehrkräfte bemängelt. In ein ähnliches Horn bläst nun auch ein Artikel in der deutschen WELT. Dazu veröffentlicht sie erstaunliche Zahlen.