7. Februar 2026

In eigener Sache: Wechsel in der Redaktion

In der Condorcet-Redaktion gibt es einen Wechsel. Felix Hoffmann scheidet aus unserem Gremium aus, Désirée Ludwig stösst neu zu uns.

Felix Hoffmann, Sekundarlehrer, BL, verlässt die Redaktion, bleibt aber Autor des Condorcet-Blogs.

Soeben wurde er noch als der grosse Stilist in unserer Redaktion gelobt, und nun tritt er aus ihr aus. Für Felix Hoffmann wurde die monothematische  Arbeit mit der Zeit zu viel. So viele Bildungsartikel zu lesen, zu kommentieren und zu kritisieren, stellte ihn vor wachsende Motivationsprobleme. Er sei politisch zu vielseitig interessiert. Wir haben dafür natürlich das grösste Verständnis, zumal der Baselbieter Sekundarlehrer uns als Autor erhalten bleiben wird. Wir danken Felix für seinen Einsatz, seine ausserordentlich strengen Rückmeldungen und sein ständiges Fordern nach gutem verständlichen Deutsch. Auch unser Leadsetzer Alain Pichard, den er mit seinen genauen Fehlermeldungen oft zum Schwitzen brachte, bedauert den Rücktritt sehr. Als er aber seinen unmittelbar nach dem Rücktritt gelieferten Artikel bearbeiten durfte (Mysterien der AKK), der in den nächsten Tagen aufgeschaltet wird, freute er sich: “Einen klugen Redakteur verloren, einen blendenden Autor wiederentdeckt.”

Désirée Ludwig, Gymnasiallehrerin in Zürich und neue Redakteurin des Condorcet-Blogs.

Glücklicherweise dürfen wir gleichzeitig einen Neuzugang vermelden: Désirée Ludwig, Gymnasiallehrerin in Zürich, 41 Jahre, begründet ihre Mitarbeit mit folgendem Satz: “Während meiner Zeit an der Uni und jetzt bei meiner Tätigkeit als Lehrerin am Gymnasium, der
ich mit Leidenschaft und Begeisterung nachgehe, mache ich Tendenzen aus, die mich
nachdenklich stimmen, wie zum Beispiel die Neigung, die Form wichtiger als den Inhalt zu erachten. Neugier und Engagement treiben mich an, bei diesem spannenden und neuen Projekt mitzutun.”

Redaktionsmitglied Alain Pichard formulierte bei der Suche nach neuen Mitgliedern folgende Kriterien: Gescheit, sprachlich gewandt, jung, weiblich. Und seine Redaktionskollegin Yasemin Dinekli lieferte eine Stunde später …

Willkommen, Désirée!

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Wie schräg ist das denn?

Im Gegensatz zu einigen seiner Mitstreiter hat sich Condorcet-Autor Alain Pichard nie vollkommen gegen Vergleichsteste ausgesprochen. «Richtig durchgeführt und interpretiert können sie wertvolle Rückmeldungen zu Teilbereichen der Lernprozesse liefern», schrieb er in einem seiner früheren Beiträge. Was aber nun bei den Vergleichstesten im Kanton Baselland abgeht, verschlägt ihm den Atem.

Hausgemachte Verschärfung des Lehrpersonenmangels

Die Geschäftsleitung des lvb (Basellandschaftlicher Lehrpersonenverband) weist in seiner Erklärung eindringlich daraufhin, dass man nicht immer von einem “Quantitativen Lehrpersonenmangel” sprechen dürfe. Es bestehe auch ein Qualitätsprolem. Sie kritisiert auch, die Haltung einiger Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen, die sich für eine Weiterbildung in Heilpädagogik entschieden haben, nicht genügend entgegenzukommen.

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