23. Juni 2026
Kritik an zurückgehaltenem Standortbericht Sprachenkonzept wächst

Warum wird die Standortbestimmung noch einmal validiert?

Zum Thema Veröffentlichung wichtiger Dokumente des Standortberichts Sprachenkonzept ist in den letzten Tagen viel passiert. Die ausführliche, definitive Version hält die Regierung unter Verschluss. Dies wird im breiten Kreis kritisiert. Die Regierung muss diese Nichtveröffentlichung kommenden Donnerstag rechtfertigen, denn Dario Rigo (Die Mitte) hat zuhanden der Fragestunde folgende Frage eingereicht. Unsere Mitstreiter der Starken Schule beider Basel berichten.

Dario Rigo, Landrat Baselland, Mitte: Warum wird diese Standortbestimmung die bereits vorgestellt wurde noch einmal validiert?
Lena Bubendorf, Starke Schule beider Basel, fordert sofortige Einsicht.

«In der Debatte im Landrat vom 13. November 2025 zur Vorlage 2025/259 «Abschaffung Frühfranzösisch auf der Primarstufe» bat der Regierungsrat den laufenden Prozess abzuwarten. Zuerst finde die Validierungskonferenz statt, bereits Ende Jahr 2025 liege der Schlussbericht vor; damit läge dem Landrat eine solide Grundlage für die weitere bildungspolitische Debatte vor. Im Vertrauen auf den bis Ende 2025 angekündigten Schlussbericht lehnte der Landrat den Vorstoss mit 39 zu 27 Stimmen bei 3 Enthaltungen ab. Am 8. Dezember 2025 informierte die Regierung schliesslich über den Abschluss der Arbeiten zur Standortbestimmung Sprachenkonzept. Frage: Wie ist der aktuelle Stand der Veröffentlichung des im November 2025 angekündigten Schlussberichts?»

Angesichts der aktuellen Entwicklungen können wir nun gespannt auf die Antwort der Regierung warten. Die Starke Schule beider Basel hat gestern bereits ein Gesuch eingereicht, das die Veröffentlichung des vollständigen Standortberichts Sprachenkonzept fordert.

Lena Bubendorf
Vorstand Starke Schule beider Basel

image_pdfAls PDF herunterladen

Verwandte Artikel

Deutsch gehört zum Fundament unserer Kultur

Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind in der heutigen Zusammensetzung der Schweizer Bevölkerung alles andere als selbstverständlich. Rund ein Viertel aller Kinder in den Deutschschweizer Kantonen sprechen beim Eintritt in den Kindergarten nur sehr mangelhaft Deutsch und können einfachste Fragen kaum verstehen. Das überrascht nicht, wenn man weiss, dass mehr als die Hälfte aller in der Schweiz aufwachsenden Kinder zuhause mindestens eine Fremdsprache verwendet. Als Schwerpunktartikel im Newsletter der Starken Volksschule Zürich haben wir darum einen NZZ-Artikel ausgewählt, in welchem Sebastian Briellmann eindrücklich an die Bedeutung der deutschen Sprache für unsere Kultur erinnert.

PUSA: Projektunterricht Selbständige Schüler- und Schülerinnenarbeiten

Im vergangenen Sommer gab es auf diesem Blog einen Streit um den Projektunterricht bzw. die selbständige Schülerarbeit. Condorcet-Autor Urs Kalberer eröffnete den Reigen mit einer scharfen Kritik an diesem Unterrichtskonzept. Alain Pichard, ein Anhänger des Projektunterrichts, konterte, die Kollegen Amstutz und Wittenberg zogen nach und kritisierten wiederum den Beitrag von Alain Pichard. Nun ist es wieder an Alain Pichard, seinen Kollegen und vielleicht auch der LeserInnenschaft die Selbständige SchülerInnenarbeit schmackhaft zu machen.

1 Kommentar

  1. Und warum wohl wird der Bericht unter Verschluss gehalten? Wer nicht draufkommt, sollte seinen Systemling-Score überprüfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert