1. August 2026
Wie können wir die Französischkompetenzen verbessern?

Die neue ultimative Studie zum Frühfranzösisch im Kanton Baselland

Die Bildungsdirektion des Kantons Baselland möchte das Sprachenkonzept für die Volksschule weiterentwickeln. Dazu wurde ein Studie in Auftrag gegeben!

Der neue Bildungsdirektor des Kantons Baselland; Markus Eigenmann,  erklärte in einer Medienmitteilung die Schwerpunkte seiner künftigen Handlungsfelder. Dabei erwähnte er auch eine Studie und seine Zielsetzung: “Bessere Fremdsprachenkompetenzen nach Abschluss der Volksschule

Untermauert wird diese Zielsetzung mit einer Standortbestimmung (Neudeutsch: Studie), deren Erkenntnisse einem den Atem stocken lassen: „Neben dem Startzeitpunkt sind weitere Faktoren ausschlaggebend für den erfolgreichen Spracherwerb: z.B. die Sprachkompetenz der Lehrpersonen, die Unterrichtsgestaltung oder der Anteil der Zielsprache
im Unterricht.“

Wir wiederholen:

🟡 die Sprachkompetenz der Lehrpersonen

🟡 die Unterrichtsgestaltung

🟡 der Anteil der Zielsprache im Unterricht.

Smiling man in a light-blue suit posing outdoors in front of a white building with a red emblem banner and flower boxes.
Der neue Bildungsdirektor des Kantons Baselland, Markus Eigenmann: Der Verbleib im HarmoS-Konkordat wird angestrebt. 

Kostenpunkt der Studie: 200’000 Franken!!! 200’000 Franken für eine Erkenntnis, die wir schon vor 15 Jahren wussten. 200’000 Franken für die Erkenntnis, dass man damals genau des Gegenteil gemacht hat: Ungenügend ausgebildete Lehrkräfte in den Unterricht geschickt, eine völlig fehlgeleitete Didaktik verordnet (Passepartout und Sprachbad) und die Stundendotation über sieben Jahre, statt auf 4 Jahre verteilt oder – prägnant ausgedrückt – einen wesentlichen Teil der Französischlektionen in ein Alterssegment zu verpflanzen, wo sie völlig wirkungslos sind. Und für die Promotoren des Frühfranzösisch gilt wieder einmal der Ratschlag: Seine eigene Dummheit zu erkennen, wäre gewiss schmerzlich, keines falls aber eine Dummheit!

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1 Kommentar

  1. Vergeudetes Geld. Eine Fremdsprache auf der Primarstufe genügt. Französisch ist auf die Sekundarstufe 1 zu verlegen. Aber nein – Kopf in den Baselsand. Wohlan denn…

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