Leseförderung ja, aber wie? - 2. Teil
Didaktische Überlegungen für die Praxis der Leseförderung
Endlich wieder ein didaktischer Beitrag für die Praxis. Im ersten Teil von Leseförderung ja aber wie? (4. März 2025) stellte Condorcet-Autor Felix Schmutz das Konzept der PHs und Bildungsbehörden vor, die Leseförderung in Schulen implementieren wollen. Nach seiner nicht unkritischen Analyse gibt der ehenmalige Lehrer einige konkrete didaktischen Anweisungen, die im Unterricht funktionieren könnten.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Deutsch gehört zum Fundament unserer Kultur
Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind in der heutigen Zusammensetzung der Schweizer Bevölkerung alles andere als selbstverständlich. Rund ein Viertel aller Kinder in den Deutschschweizer Kantonen sprechen beim Eintritt in den Kindergarten nur sehr mangelhaft Deutsch und können einfachste Fragen kaum verstehen. Das überrascht nicht, wenn man weiss, dass mehr als die Hälfte aller in der Schweiz aufwachsenden Kinder zuhause mindestens eine Fremdsprache verwendet. Als Schwerpunktartikel im Newsletter der Starken Volksschule Zürich haben wir darum einen NZZ-Artikel ausgewählt, in welchem Sebastian Briellmann eindrücklich an die Bedeutung der deutschen Sprache für unsere Kultur erinnert.
Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet Frühfranzösisch
«Ich warte nur darauf, bis uns ein Schüler mal verklagt»
GLP-Grossrat Alain Pichard will Frühfranzösisch abschaffen und unterrichtet als bald 70-jähriger in Pieterlen eine 3. Klasse. Das BT besuchte ihn beim Französisch-Unterricht und löcherte ihn auf Deutsch. Das Interview ist im Bieler Tagblatt erschienen und wurde von Werner De Schepper geführt.
Schulpsychologie
Der Stein auf dem Herzen
Als in Basel noch nach vier Jahren Primarschule selektiert wurde, landeten Akademikerkinder auf Elternwunsch praktisch automatisch im Progymnasium. Die Gymnasien waren entsprechend aufgebläht und platzten fast aus den Nähten. Deshalb war es ungewöhnlich, dass sich in meine Realklasse (= Sekundarschulniveau) in Kleinbasel ein solcher Knabe verirrte. Markus Stoll (Name geändert) war Sohn eines Biologen und einer ebenfalls akademisch ausgebildeten Mutter. Condorcet-Autor Felix Schmutz und seine Geschichte über eine eigenartige Rebellion.
Sprachunterricht
Wenn für Fremdsprachen das Gefühl genügt
Ein Interview mit Silvia Steiner, Zürcher Regierungsrätin und Präsidentin der Schweizer Erziehungsdirektorenkonferenz EDK, lässt aufhorchen. Fürs Fremdsprachenlernen reicht in Zukunft das Gespür; der Rest macht die Künstliche Intelligenz KI. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.
Bildungspolitik
Konzentration auf Deutsch und Mathematik als neue Leitlinie für die Volksschule
Mit einem Paukenschlag melden sich FDP und SVP zurück in der Bildungspolitik. Rechnen, Lesen und Schreiben sollen in der Volksschule wieder an erster Stelle stehen. Die schulische Integration sämtlicher Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen wird abgelehnt und bei den Frühfremdsprachen soll es zu einem grossen Aderlass kommen. Ziel ist es, den Sinkflug unserer Volksschule abzubrechen und mit einer Konzentration aufs Wesentliche dem Leistungsgedanken wieder Auftrieb zu geben, schreibt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz.
Glosse zum Basler Erziehungsdepartement
Endlich “Kooberation”
Wer sich beim Staat für eine Stelle bewerben will, braucht hervorragende Sprachkenntnisse. Noch wichtiger: einen akademischen Titel. Fälle und Kommata: eher weniger. Ein Beitrag des Journalisten Sebastian Briellmann, der zuerst in der BAZ erschienen ist.
Pisa-Reaktion
Mehr Mathe und Deutsch an Bayerns Grundschulen
Als Reaktion auf die jüngsten Ergebnisse der PISA-Studie baut Bayerns Kultusministerin Anna Stolz den Stundenplan in der Grundschule um: Künftig soll es in Bayern pro Woche mehr Unterricht in Deutsch geben und teils auch in Mathe. Wir bringen einen Bericht des bayrischen Rundfunks.
Poetry Slam
Nour und die Frage des Lernwillens
Condorcet-Autor Alain Pichard erinnert sich an einen besonderen Abend, ein besonderes Schulprojekt und an eine besondere Schülerin.
