Simone Pfenninger nennt Bedingungen für das Erlernen einer Fremdprache
Nicht wann, sondern wie: Was erfolgreiches Fremdsprachenlernen ausmacht
Kaum ein Thema rund um den Fremdsprachenunterricht wird so intensiv diskutiert wie das Alter, in dem Kinder mit einer zweiten Sprache beginnen. Dahinter steht eine weit verbreitete Annahme: Je früher, desto besser. Auch die frühe Einführung des Englisch-, Französisch- und Deutschunterrichts in der Schweiz beruht teilweise auf dieser Vorstellung, obwohl natürlich zugleich Mehrsprachigkeit als ein zentraler Bestandteil des schweizerischen Selbstverständnisses gilt. Fremdsprachenunterricht ist in der Schweiz nicht nur eine pädagogische, sondern immer auch eine gesellschafts- und bildungspolitische Frage. Doch bringt ein möglichst früher Beginn tatsächlich die erhofften Vorteile für das Sprachenlernen? Die Forschung zeichnet hierzu ein differenzierteres Bild.
Lernpädagogik
Hausaufgaben endlich abschaffen?
Die Kontroverse um Sinn und Unsinn von Hausaufgaben flammt erneut auf. “Unergiebige Formen” sind für Condorcet-Autor Felix Schmutz durchaus zu hinterfragen. Insgesamt bricht er aber eine Lanze für schulische Hausaufgaben und wehrt sich gegen eine “pauschale und undifferenzierte” Ablehnung. Insbesondere den Vergleich zwischen der täglichen Berufsarbeit und dem schulischen Lernen hält er für unzulässig.
Über das Altern im Lehrberuf
Die Sache mit dem Altern oder der Junge von Odessa
Zum Jahresabschluss veröffentlichen wir einen sehr persönlichen Beitrag unseres Blog-Gründers und Condorcet-Autoren, Alain Pichard. Er wurde vor fünf Monaten pensioniert nach einer dreijährigen Zusatzschlaufe. Der Abgang, so viel sei verraten, fiel ihm nicht leicht. Aber sein Erlebnis in Odessa ist eine wunderbare Metapher zum Jahresende.
