2. Oktober 2026
Antisemitismus an den Universitäten

Wie der Antisemitismus in die Universitäten gelangt ist, sich als «Forschung» ausgibt und was er bewirkt

Die emeritierte Titularprofessorin in den Bereichen Kriminalpsychologie und sozialwissenschaftliche Kriminalistik, Henriette Haas, ist im Condorcet-Blog keine Unbekannte. Sie schrieb bereits im Mai 2021 einen Beitrag über Michel Foucault ( https://condorcet.ch/2021/05/michel-foucault-die-entzauberung-einer-akademischen-ausnahmeerscheinung ). In diesem Beitrag zeigt sie, wie die Saat dieses bedeutenden Philosophen aufgegangen ist. Die Redaktion des Condorcet-Blogs weist daraufhin, dass sie in keiner Weise zu den aktuellen Vorgängen im Gaza-Krieg Stellung bezieht. Die Theorie des “Postkolonialismus” basierend auf der Diskursanalyse des Michel Foucault ist hingegen ein Bildungsthema erster Güte.

Forschung kompakt - Studie

Warum beim “verteilten” Lernen Wissen länger hängen bleibt

Viele Schülerinnen und Schüler lernen kurz vor der Prüfung besonders intensiv – und vergessen das meiste davon bald wieder. Eine umfassende Metaanalyse zeigt: Wer den Lernstoff über mehrere Tage verteilt wiederholt, verankert ihn deutlich nachhaltiger im Gedächtnis. Entscheidend ist aber der richtige Abstand. Warum das so ist und was das für den Unterricht bedeutet, erklärt die Kognitionspsychologie. In der Reihe „Forschung kompakt“ stellt das Deutsche Schulportal der Robert Bosch Stiftung jeweils eine Studie vor, die unmittelbare Relevanz für die Unterrichtspraxis hat.

Generation Z an Unis

“Diese Studenten gehören einfach nicht an die Hochschule”

Professorin Gülbay-Peischard knöpft sich Studenten vor, die keine Leistungsbereitschaft zeigen – und sich dennoch auf Steuerzahler-Kosten zum Abschluss tricksen. Wertschätzung für Bildung gehe so verloren. Schuld an der Entwicklung seien auch Eltern. Dieses Interview ist zuerst in der WELT erschienen.

Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet Frühfranzösisch

«Ich warte nur darauf, bis uns ein Schüler mal verklagt»

GLP-Grossrat Alain Pichard will Frühfranzösisch abschaffen und unterrichtet als bald 70-jähriger in Pieterlen eine 3. Klasse. Das BT besuchte ihn beim Französisch-Unterricht und löcherte ihn auf Deutsch. Das Interview ist im Bieler Tagblatt erschienen und wurde von Werner De Schepper geführt.

„Blase der Wissenschaft“

Potsdams Uni-Präsident warnt vor „neuer Form des Elfenbeinturms“

Diversität, Inklusion, Gender und Wokeness: Nach Ansicht von Potsdams Uni-Präsident Oliver Günther entsteht in der Bevölkerung das falsche Bild, Unis würden nur noch zu diesen Themen forschen. Er mahnt seine Kollegen, weniger für den Elfenbeinturm und mehr für Nicht-Akademiker zu forschen. Wir bringen eine Meldung der WELT.

Zitat der Woche

Lutz Jäncke –

Das Zitat der Woche stammt aus der Feder des Neuropsychologen und kognitiven Neurowissenschaftlers Lutz Jäncke, emer. Professor der Universität Zürich. Immerhin eine Stimme, welche den Skandal der 25% Illetristen, die unser Schulsystem entlässt, nicht einfach hinnimmt, sondern als inakzeptabel erachtet.

Die ÜGK und die Sprachenfrage

Von bildungspolitischen Schlafwandlern

Seit Jahren kennt die Schweizer Volksschule von den Lernerfolgen her nur eine Tendenz: abwärts. Doch die Schweizer Bildungsdirektoren wollen weiterfahren wie bisher. Auch bei den frühen Fremdsprachen. Den deprimierenden Testresultaten zum Trotz. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Die Mehrsprachendidaktik ist unter Druck

Das sinkende Schiff der Mehrsprachigkeitsdidaktik

Die Redaktion des Condorcet-Blogs muss sich bei unseren Leserinnen und Lesern entschuldigen, bei denen wohlmöglich der Eindruck entstanden ist, dass unser Bildungsblog langsam aber sicher monothematisch zu werden beginnt. Schon wieder ein Text zum Frühfranzösisch und den ÜGK-Ergebnissen! Keine Sorge, es folgen bald wieder Beiträge, die sich mit anderen überaus brisanten Bildungsthemen beschäftigen. Immerhin dürfen wir als Erklärung unserer momentanen Priorisierung darauf hinweisen, dass diese Reform wie ein Lehrstück für die gesamthaft verquarkte Reformpolitik der letzten Jahre steht. Im Zentrum des Beitrags von Felix Schmutz steht das Scheitern der Mehrsprachendidaktik, die sich als offensichtlich wissenchaftlicher Unfug herausstellte.