Zitat der Woche
Stefan Wolter über die Lancierung und Evaluierung von Bildungsreformen
In einem Aufsehen erregenden Interview erklärt der Bildungsökonom Stefan Wolter aus Bern, weshalb Bildungsreformen selten auf ihre Wirkung überprüft werden.
In einem Aufsehen erregenden Interview erklärt der Bildungsökonom Stefan Wolter aus Bern, weshalb Bildungsreformen selten auf ihre Wirkung überprüft werden.
Wieder segelte eine Reform unter der Devise «kompetenzorientiert statt wissensbasiert». Bei der Berufsbildung sollte darum die schriftliche Abschlussprüfung wegfallen. Gegen die Pläne aus Bundesbern regte sich erfolgreich Widerstand. Auch aus den Reihen der Parteien. Condorcet-Autor Carl Bossard resümiert diesen Kampf zwischen der Berner Bildungsverwaltung und der Basis in Kooperation mit der Politik.
Auf den Artikel “Was hat der LCH zu vertuschen” vom 17.2.25 reagiert nun die Präsidentin des LCH, Dagmar Rösler. Sie widerspricht der Aussage des anonymen LCH-Mitglieds, wonach man die Ergebnisse unter Verschluss halten wolle, und spricht von einem Vorgehen, das von Anfang an klar gewesen sei.
Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz gibt uns einen Überblick über wichtige bildungspolitische Inhalte im neusten Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
Die Lehrergewerkschaft in Schottland stellt fest, dass 44 Prozent ihrer Mitglieder in den letzten 12 Monaten körperliche Misshandlung oder gewalttätige Übergriffe erlebt haben.
Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet seit Oktober 2024 eine 3. Klasse und erhielt so die zweifelhafte Ehre, Frühfranzösisch selbst in der Praxis zu unterrichten. Dabei kam es zum Kontakt mit dem überarbeiteten Mille Feuilles. Fazit: Der vermeintliche Befreiungsschlag scheitert an seinen Widersprüchen.
Sie zählt zu den renommiertesten Forschungsbibliotheken Europas, die einzigartige Büchersammlung von Werner Oechslin in Einsiedeln. Doch sie muss um ihr Fortbestehen bangen. Der Gründer sucht grosszügige Gönner. Ein Augenschein in der gefährdeten Bücherarche von Condorcet-Autor Carl Bossard.
Nach dem Entscheid der Gemeinde Köniz, das Handy in all ihren Schulen zu verbieten, kritisierte der Bolliger Anwalt, Daniel Ketterer, diesen Entscheid als eine Verletzung der Grundrechte. Condorcet-Autor Alain Pichard widerspricht ihm, auch wenn er ein generelles gesetzliches Verbot ablehnt.
Die Redaktion des Condorcet-Blogs ist äusserst zurückhaltend mit dem Veröffentlichen von anonymen Beiträgen. Wir vergewissern uns jeweils immer, wer der Autor ist, ob es ihn gibt und ob die in dem Beitrag erwähnten Tatbestände plausibel sind. In letzter Zeit erreichen uns fast wöchentlich Beiträge aus dem Schulalltag, die ein Sittenbild in den Schweizer Schulstuben zeichnen. Ihnen allen sind zwei Dinge gemein: Die Vorfälle, die man kaum in dieser Art in den offiziellen Medien liest, sind sehr konkret. Und die Autroinnen und Autoren wollen anonym bleiben, weil sie mit Repressionen ihrer Schulleitungen rechnen, die jeweils dem Lager der Bildungsbürokratie zugerechnet werden. Beides ist bedenklich. Den folgenden Beitrag veröffentlichen wir hier, weil wir den Fakt, dass der LCH einen Teil seiner grossen Umfrage zur schulischen Selektion nicht veröffentlicht, auch schon festgestellt hatten. Was hat Frau Rösler zu verheimlichen?
In einem Beitrag der CH-Media konnte Condorcet-Autor Carl Bossard der unendlichen Geschichte des Frühfranzösisch ein weiteres Kapitel hinzufügen. Er erwähnt die Haltung des Kantons Appenzell-Innerhoden und stellt die pädagogischen Fragen ins Zentrum.