13. September 2026
Grosse Denkerinnen und Denker

Heute: Reto Luder, Zentrumsleiter Inklusion und Gesundheit an der PH Zürich

Der grosse und leider verstorbene Kabarettist Hans Dieter Hüsch meinte einmal auf die Frage, wie er sein Publikum zum Lachen bringt: “Zuhören, aufschreiben und vorlesen, das reicht in vielen Fällen”. Bei Herrn Luder, seines Zeichens Zentrumsleiter für Inklusion und Gesundheit an der PH-Zürich, gilt die leichte modernisierte Version: “Lesen, kopieren und veröffentlichen”. Die zentralen Erkenntnisse eines Zentrumsleiters an der Veranstaltung “Forschung im Dialog” der PH-Zürich im Mai 2025.

Reto Luder, Zentrumsleiter!

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2 Kommentare

  1. Habe ich richtig verstanden?
    Verhaltensauffällige, die den Unterricht verunmöglichen, sind nicht schwierig, denn die Situationen lassen sich «bewältigen». Probleme sind Nebensache, auf die Abhilfe kommt es an. Auffälliges Verhalten ist als «Zeichen» zu deuten, das nach Unterstützung ruft. Toll, nur wüsste man gerne, worin dieses pädagogische Handeln genau besteht. Vielleicht käme das auf der nächsten Folie.
    Der Widerspruch dieser «zentralen Erkenntnisse» liegt darin, dass Reto Luder mit Punkt 1 und 2 die Diagnose, die am Anfang jeder vernünftigen Therapie stehen müsste, als unwichtig abwertet, gleichzeitig aber eine angemessene Therapie fordert. Der Patient hustet, also verschreibt man ihm homöopathische Hustentropfen, ungeachtet der Tatsache, dass auch ein Lungenkarzinom oder eine Bronchitis vorliegen könnte.
    Mit Punkt 3 widerspricht er Punkt 1 und 2. Plötzlich ist die Diagnose zentral: Verhalten ist ein Zeichen, das gedeutet werden muss, damit man das Kind unterstützen kann. Das Kind darf jedoch nicht abgestempelt werden. Ist aber die Deutung des Verhaltens (bettelt um Aufmerksamkeit, fühlt sich übergangen, verspürt Bewegungsdrang, etc.) nicht ein «Stempel»? Und hat er nicht eben gemeint, es braucht diese Deutung, diesen Stempel, damit man helfen kann?
    Man darf nicht logisches Denken erwarten, wenn plakative Parolen à la Trump herausgeschleudert werden. Aber ob so jemand wirklich ernst genommen werden und an der PH eine wichtige Funktion ausüben sollte? Wieder einmal wird klar, Pädagogik ist keine ernst zu nehmende Wissenschaft, sondern verleitet zu grosser Schaumschlägerei!

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