27. März 2026

Mich ärgert diese ständige Panikmache

Luana Affolter hat uns ihren Tagebucheintrag zur Vefügung gestellt. Sie sieht auch positive Aspekte des Lockdowns, wünscht sich aber die Schule so schnell wie möglich zurück. Und sie ärgert sich über die Berichterstattung. Die Publikation erfolgt im Einverständnis der Eltern.

Schülerinnen und Schüler zur aktuellen Situation: Heute Joana Bernhard – Man lernt nicht viel Neues

Mit Joana Bernhards Beitrag beginnen wir eine Serie, in der Schülerinnen und Schüler schildern, wie sie mit dem Fernunterricht und der Angst vor dem Corona-Virus umgehen. Ihre Erfahrungen mit den Aufträgen des Fernunterrichts hält Joana Bernhard regelmässig in ihrem Tagebuch fest. Die Texte werden vom Klassenlehrer besprochen, korrigiert und kommentiert. Die Publikation dieser Beiträge erfolgt im Einverständnis der SchülerInnen und ihrer Eltern.

Ein Bild – und wenig dahinter

Unser Redaktor Alain Pichard ist nicht zu beneiden. Da lädt (und bezahlt) er ein Bild von AdobeStock, einer Bezahlgalerie, herunter, in der Meinung, es handle sich um eine treffende Illustrierung zum folgenden Artikel (Sorgenkind Mathematik, 18.3.20). Und dann muss er die Häme eines Mathematikers über sich ergehen lassen, der sich mit der auf dem Bild abgebildeten Rechnung genauer auseinandersetzt.

Mathematikunterricht auf dem Prüfstand

Mathematiklehrer Markus Spindler und Professor Hans-Peter Klein (Goethe-Universität Frankfurt) haben uns eine Replik auf den Artikel von Olaf Köller (Condorcet-Blog: Sorgenkind Mathematik, 18.3.20) zugesandt. Ihr Fazit: Köller macht genau das, was er anderen vorwirft. Er behauptet, ohne zu belegen.

Gestatten, François Schmid-Bechtel – Journalist und Wichtigtuer

Was führt einen Journalisten dazu, schon am ersten Tag nach der vom Bundesrat befohlenen Schulschliessung über die Schulen zu schreiben, dass diese ratlos seien, die Corona-Krise «Versäumnisse» aufdecke und dass nur wenige Schule zeigten, «wie es richtig geht». (Luzerner Zeitung 16.3.20) Ganz einfach, es braucht ein (vermutlich erfundenes) Einzelbeispiel ohne Einbettung, Null Recherche und eine grosse Portion Ignoranz.