Das Paradox der geschlechtertypischen Berufe
Condorcet-Autor Urs Kalberer interpretiert Daten aus Skandinavien über den Effekt von Koedukation an den Schulen. Sein Fazit: Die Versuche, die Berufswünsche der Schulabgänger ausgeglichener zu gestalten, basieren auf falschen Annahmen. Eine Fokussierung auf Erziehungsmuster und Rollenbilder allein genügt nicht, die vorhandenen Unterschiede zu erklären.
Privatschulen fordern das Bildungssystem heraus: Was die Schweizer Volksschule von ihnen lernen sollte
Bildungsexpertin Margrit Stamm schreibt, dass man die Privatschulen zu lange als qualitativ weniger gute Institutionen für verwöhnte Kinder aus vermögenden Familien abgetan habe.
Weniger Bildungspathos, bitte!
Die Unterrichtssprache verändert sich. Das ist nichts Neues; neu hingegen ist das sprachliche Imponiergehabe im Bildungswesen. So wird die schulische Integration per se als Menschenrecht deklariert. Ein Plädoyer für mehr Bescheidenheit von Carl Bossard.
Genug gekuschelt – Analyse zum Frust der Basler Lehrer über die Bildungspolitik
Die Basler Lehrergewerkschaft galt lange als handzahm und behördennah. Unter Erziehungsdirektor Conradin Cramer (LDP) verschafft sie ihrem Ärger zunehmend öffentlich Luft. Warum? Der BAZ-Journalist Leif Simonson ging dieser Frage nach. Seine ziemlich eigene Sicht der Dinge veröffentlichen wir hier gerne.
Charleston, South Carolina: The Collapse of a Federally-Funded Teacher Incentive Plan – by dianeravitch
Der jüngste Post von Diane Ravitch behandelt ein Thema, das auch bei uns immer wieder im Gespräch ist. Die Einführung eines Leistungslohnes in den Schulen. Nach Diane Ravitch eine Idee, die immer wieder auftaucht und auch immer wieder scheitert. Immerhin zeigt ihr Bericht auch, dass die US-Behörden auch die Wirkungen ihrer Eingriffe zu untersuchen bereit sind und – wenn deren Effekt nicht gegeben ist – die Projekte einstellen. Eine Haltung, die man sich auch in unserem Land wünschen würde.
Zur Begründung von Lernzielen in Konzepten der Kompetenzorientierung
Wir bringen Ihnen den 2. Teil der Ausführungen von Professor Volker Ladenthin zur “Begründung von Lernzielen in Konzepten der Kompetenzorientierung”. Auch wenn dieser Text anspruchsvoll und auch viel Lesezeit erfordert, können wir allen interessierten Leserinnen und Lesern diese Lektüre wärmstens empfehlen. Selten hat ein Bildungsforscher die Mythen der Kompetenzorientierung so gründlich unter die Lupe genommen.
Schreiben nach Gehör
Immer wieder erreichen uns Leserbeiträge zum Thema “Rechtschreibung”. Normalerweise halten wir uns in der Publikation zurück, weil wir uns nicht über arbeitende Menschen lustig machen wollen. Diesmal geht es allerdings um “Rechtschreibe-Blüten”, die sich an die Öffentlichkeit wenden. Zwei Bildbeiträge aus Basel!
Adieu, «Mille feuilles»! Solothurner Schulen verabschieden sich vom umstrittenen Französisch-Lehrmittel
Ein weiterer Kanton verabschiedet sich vom Lehrmittelobligatorium. Im Fokus steht natürlich das umstrittene Französisch-Lehrmittel Passepartout!
Zur Begründung von Lernzielen in Konzepten der Kompetenzorientierung
Emdlich dürfen wir wieder einmal einen Text von Professor Volker Ladenthin, Hochschulprofessor für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn, aufschalten. Herr Ladenthin lehnt die Kompetenzorientierung der Bildungspläne und die Orientierung an den Maßstäben der PISA-Studie ab. In diesem Beitrag setzt er sich hingegen intensiv mit den theoretischen Begründungen für die Kompetenzorientierung auseinander und weist auf die vielen Widersprüche hin, die in all den Konzepten vorgetragen werden. Ladenthins Texte sind anspruchsvoll und umfangreich, weswegen wir ihn in zwei Teilen veröffentlichen.
Eine Bieler Erfolgsgeschichte – von kaum jemandem wahrgenommen
Condorcet-Autor Alain Pichard stellt einen Ex-Schüler vor, der sich für eine Lehre entschieden hat und heute ein erfolgreicher Unternehmer ist. Seine Geschichte zeigt, dass der Königsweg in den Diskursen über Chancengerechtigkeit nicht immer das Gymnasium und die Universität sein müssen.
