17. Februar 2026

Viel heisse Luft von der OECD

Für Josef Kraus, den ehemaligen Präsidenten des deutschen Lehrerverbandes, hinterlässt der PISA-Hype Nummer 7 einmal mehr gähnende Leere. Viel wichtiger als die OECD-Tests sind ehrliche innerdeutsche Vergleiche und ehrliche Schulnoten.

Passepartout im Lichte des Qualitätsmanagements

Der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) ist das wichtigste Werkzeug im Bereich der Qualitätssicherung. Es wird u.a. angewendet bei Fertigungsprozessen, im Management, in der Verwaltung und der Pflege. Gastautor Felix Hoffmann unterzieht das gescheiterte Passepartout-Projekt zur Illustration seiner Mängel dem PDCA-Zyklus.

Tatort „Mille feuilles“, Mittwoch, 09.15 Uhr, Französisch, 3./4. Klasse im Schulhaus Thunstetten.

Die Primarlehrerin Therese Kohli Austin, 30 Jahre Berufserfahrung in altersgemischten Klassen, schickte diesen Bericht einst an die Berner Schule, das Zentralorgan der bernischen Standesorganisation (Bildung Bern). Eine Veröffentlichung wurde mit der Begründung abgelehnt, dass dieser Text das Lehrmittel schlecht mache. Nun, glücklicherweise gibt es heute den Condorcet-Blog.

Hurra! Heute ist PISA-Tag

Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer und der Dortmunder Statistiker Walter Krämer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Da heute PISA-Tag ist, veröffentlichen wir ihre Warnung auf unserem Blog. Neben den Schwächen der PISA-Untersuchungen ist die Berichterstattung in den Medien ja stets ein Ärgernis.

Digital naiv

Die neue ICILS-„Studie“ zu Computer-Kompetenzen von Achtklässlern weist auf Nachholbedarf bei deutschen Schulen hin. Josef Kraus, prominenter Bildungskritiker in Deutschland, mahnt, dabei nicht zu vergessen, dass sich Bildung im Wesentlichen nicht vor Bildschirmen, sondern zwischen Menschen ereignet. Wir freuen uns, mit Herrn Kraus einen sprachgewaltigen und unbequemen neuen Autor im Condorcet-Blog begrüssen zu dürfen.

«Ökonomisierung der Schule» – bloss ein Schlagwort?

Hans Rentsch (1943) ist promovierter Ökonom (Dr. rer. pol.), Organisations- und Strategieberater für Firmen im In- und Ausland, Buchautor und ein klarer Vertreter freiheitlicher und liberaler Grundsätze, als solcher auch ein Unterstützer des Condorcet-Blogs von Beginn an. Gar nicht einverstanden ist der Mann der Wirtschaft mit dem Vorwurf, die Schule werde ökonomisiert, will heissen, nach industriellen und wirtschaftlichen Prinzipien umorganisiert. Mit Wirtschaftlichkeit, so eine seiner Kernaussagen, haben die heutigen Reformen gar nichts zu tun.

Für Sie gelesen: „Deutschland verdummt“

Alarmiert durch besorgniserregende Schulreformen rechnet der Psychiater Michael Winterhoff schonungslos mit dem deutschen Schulsystem ab. Wie bei vielen Entwicklungen um einige Jahre verspätet, greifen diese, gefördert durch den Lehrplan 21, auch in der Schweiz um sich. Trotz Winterhoffs apokalyptischer Neigung möge sein Buch Lehrkräfte darin bestärken, einen pädagogisch verantwortungsvollen Kurs zu halten oder einen solchen in Erinnerung zu rufen – gerade angesichts der bildungspolitischen Reformhysterie. Vor allem aber sollten es Bildungspolitiker lesen, die sich dazu berufen fühlen, auf einem ihnen fremden Terrain Entscheidungen zu treffen, meint der Sekundarlehrer Felix Hoffmann, der das Buch gelesen hat.

Ende einer gescheiterten Ideologie

In einem leidenschaftlichen Beitrag setzt sich Alina Isler, Vorstandsmitglied der Starken Schule beider Basel, für die Lehrmittelfreiheit ein, die am 24. November im Kanton Baselland zur Abstimmung kommt.

Muss Schule immer Spass machen?

Die Condorcet-Redaktion freut sich, heute den ersten Beitrag von Mario Andreotti veröffentlichen zu dürfen. Der studierte Germanist aus der Ostschweiz verbindet beissende Sprach- und Bildungskritik, stilistische Eleganz und vor allem relevante Themen in Kolumnen und Sachbüchern. Heute in einem Text für den Condorcet-Blog.