Diane Ravitchs neustes Buch: Slaying Goliath

Diane Ravitchs neues Buch “Slaying Goliath: The Passionate Resistance to Privatization and the Fight to Save America’s Public Schools” kommt am am 21. Januar in den USA auf den Markt. Thomas Ultican, pensionierter Lehrer der Mathematik und Physik in Kalifornien, hat das Buch schon gelesen und ist begeistert. Nach ihm handelt es sich dabei um ein Meisterwerk, das die jüngste Geschichte über die von Unternehmen vorangetriebenen Bildungsreformen beschreibt und mit vielen verblüffenden Daten dokumentiert.

Eine fesselnde Lektüre

Das Buch gibt Anlass zur Hoffnung. Denn Ravitch legt starke Beweise dafür vor, dass der Widerstand gegen ihre Reformen langsam aber sicher die Oberhand gewinnt. Wörtlich schreibt sie: “Gemessen an ihrem selbst gewählten Vermessungswahn – standardisierten Testergebnissen – sind die ‘Reformen’ gescheitert.” Sie erzählt eine zutiefst persönliche Geschichte ihrer eigenen Reise durch die Bildungskriege, ihrer eigenen Irrtümer, und sie schildert die Erfahrungen von Lehrern, Schülern und Eltern, die durch die einschneidenden Reformen geschädigt wurden. In dieser fesselnden Lektüre beschreibt Ravitch aber auch den Kampf um die Rettung der öffentlichen Schule und der Bildung als Wert an und für sich.

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Condorcet-Autor Felix Schmutz ist mit dem Beitrag von Bernhard Bonjour (https://condorcet.ch/2021/06/die-dystopie-der-kontrollgesellschaft-realitaet-in-der-schule/) nicht einverstanden und reiht ihn ein in eine ganze Reihe von schulkritischen Modebüchern. Er plädiert dagegen für mehr Realismus in der Bildung, um ein “Sowohl-als-auch”.

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