Einige zentrale Befunde der LCH-Befragung mit über 10’000 Lehrpersonen: gesunkenes Leistungsniveau, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler kommen zu kurz, massive Belastung durch herausforderndes Verhalten – und zwischen den Gelingensbedingungen und der Wirklichkeit klafft eine Lücke von bis zu 76 Prozentpunkten. Leider keine Überraschung.
-
83% stimmen der Aussage zu, die Entwicklung hin zur inklusionsorientierten Schule habe ihre Arbeitsbelastung erhöht.
-
81 % fühlen sich in Situationen mit herausforderndem Verhalten stark belastet.
-
Nur 45 % geben an, die Idee im Berufsalltag gut umsetzen zu können.
-
47 % stimmen der Aussage zu, die inklusionsorientierte Schule sei gescheitert.
-
71 %) sehen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zu kurz kommen.
-
52 % stimmen der Aussage zu, das allgemeine Leistungsniveau sei gesunken.
Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Das Hauptanliegen der Inklusion schlechthin, gleiche schulische und soziale Chancen für Kinder mit besonderem Förderbedarf zu verwirklichen, sehen nur 28 % als verwirklicht.“
Von über 10‘000 Befragten!
Wir werden diese Umfrage und die Stellungnahme der Geschäftsleitung des LCH noch eingehend würdigen.

