20. September 2026

LCH

Wissen vermitteln oder Verhalten verändern?

Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein

Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.

Kritische Bemerkungen zur Bildungsinitiative

Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand

Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.

Zur Erklärung des LCH auf die sinkenden Leistungen der Schulabgänger

Ein Verband plädiert auf unschuldig und will mehr Geld

Nun hat sich auch der LCH bemüssigt gefühlt, zur Umfrage der «économie suisse» eine Erklärung herauszugeben. Condorcet-Autor Alain Pichard erinnert das an an einen römischen Statthalter.

Der "Schulberater" und sein Einsatz für eine integrative Schule

Integrative Schule «Als der Schüler mich anspuckte war das so ein Kipp-Moment»

Der Zürcher Podcaster Sammy Frey berät Lehrer und Schul­leiter­innen, die am Integrations­system leiden. Leute wie den Primarlehrer Markus F., der sagt: «Die schulische Integration ist gescheitert.» Ausserdem kommt in diesem Interview noch Condorcet-Autor Philipp Loretz zu Wort. Wir bringen einen Beitrag der in den Tamedia erschienen ist.

Zu den Umfrageergebnissen des LCH zur integrativen Schule

Integration: Das Klassenzimmer als Versuchslabor

Die integrative Schule war einst angetreten, die alte Welt der Kleinklassen wegzufegen. Zurück bleibt ein Klassenzimmer, in dem alle gemeinsam unterrichtet werden und die Lehrpersonen gleichzeitig individualisieren, differenzieren, intervenieren, deeskalieren und manchmal sogar noch unterrichten.

Nun hat der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) seine Umfrage zur «inklusionsorientierten Schule» ausgewertet. Das Ergebnis dürfte für die Integrationsbefürworter ungefähr so angenehm sein wie ein Regenschirm im Sturm. Die Realität im Klassenzimmer lässt sich eigentlich nicht mehr länger wegreden. Ausser man heisst LCH.

Scheitert der Integrationsartikel an zu wenig Ressourcen?

Wenn die Antwort immer «mehr Ressourcen» lautet

«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Der entscheidende Massstab jeder Bildungsreform muss deshalb sein: Hilft sie dem Kind, besser zu lernen?, ist Condorcet-Autor Carl Bossard überzeugt.

Colorful paper sea creatures stuck to a large classroom window, with a red-and-white lighthouse model on the desk inside.
Zu den Umfrageergebnissen des LCH zur Integration

Vernichtende Umfrage über die integrative Schule: Die Hälfte der Schweizer Lehrer hält das inklusive Modell für gescheitert.

Gerade jene Pädagogen, die am meisten betroffen sind, äussern sich negativ zum Status quo. Der Lehrerverband hält noch am System fest, fordert aber mehr Geld. NZZ-Journalist Sebastian Briellmann zu den Umfrageergebnissen des LCH zur Integrativen Schule.

Woman with red hair is punched in the face by a large red boxing glove, hair flying and eyes widened in surprise.
Breaking News: Umfrage des LCH zur Integration

Eine Klatsche für die Schöngeister im Elfenbeinturm der PHs, der HfH, der Inklusionsforscher und der LCH-GL

Heute am Donnerstag, den 13. August 2026 veröffentlichte der LCH die Umfrageergebnisse zu Frage der Inklusion. Sie kommt einer Bankrotterklärung gleich!

Der LCH reagiert auf das SVP-Positionspapier

Gute Ansätze – veraltete Konzepte

Wie angekündigt, veröffentlicht die Redaktion des Condorcet-Blogs in loser Folge Kommentare und Reaktionen zum SVP-Bildungspapier. Lesen Sie hier die Medienmitteilung des LCH.

Kommentar zur Kehrtwende des LCH

Verantwortung beginnt, wo die Ausrede endet.

Die Attitüde des «Ich habe es ja gesagt», geht Condorcet-Autor Alain Pichard ab, obwohl wir von der Redaktion ihm diese Aussage des Öfteren hätten unterschieben wollen. Der erfahrene Lehrer wählt einen anderen Ansatz: Die integrative Schule ist eine Fiktion. Und Integration ist keineswegs gescheitert. Man muss nur ehrlich sein. Alain Pichard reagiert auf ein Interview, das der NZZ-Journalist mit der LCH-Präsidentin Dagmar Rösler geführt hat (https://condorcet.ch/2026/01/integrative-schule-am-ende-sogar-die-feurigste-verteidigerin-scheint-den-glauben-verloren-zu-haben-und-verzichtet-auf-den-begriff/)