21. Februar 2026

Monat: Februar 2026

Neuerungen an Schulen, die den Unterricht nicht verbessern

Lehrpersonen machen es aus – nicht Reformen

Was haben all die Reformen der der letzten zwei Jahrzehnte gebracht? Es erstaunt, dass die Promoter der Neuerungsrhetorik uns einst eine evidenzbasierte Bildungspolitik predigten, und heute, da die Evidenzen die Heilsversprechungen eher widerlegen, konsequent schweigen. Nicht schweigen tut hingegen unser Condorcet-Autor Carl Bossard.

Frage an die Wissenschaft

Ist dies ein weiteres Indiz für das Versagen der Generation Z?

Ein Bericht aus 20 Minuten lässt uns aufhorchen! Wie steht es um die Alkoholkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler, bzw, mit ihrer Beschaffungskompetenz?

Riesige Defizite

Diese frühzeitige Intervention soll Vorschulkinder aus der Bildungsmisere holen

Etwa ein Drittel der Vorschulkinder hat so gravierende Deutsch-Defizite, dass keine aktive Teilnahme am Unterricht möglich ist. Ein Plan im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt eineinhalb Jahre vor der Einschulung an. Ein Schulleiter erklärt die Erfahrungen mit entsprechenden Tests. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.

Veranstaltungshinweis: Tagung der Gesellschaft für Bildung und Wissen

Die Bildungs-Grätsche – GBW-Tagung 17.&18.04.2026, Universität Bonn

Nach der Tagung in Augsburg 2024 lädt die Gesellschaft Bildung und Wissen zu einer weiteren Tagung in Bonn ein. Es erwarten Sie starke Redner, viel Erkenntnisgewinn und spannende Debatten.

Newsletter Starke Volksschule Zürich

Götterdämmerung bei den Schulreformen

Wenn eine grosse Partei wie die SVP sich ernsthaft der Bildungspolitik annimmt und gängige Vorstellungen über eine fortschrittliche Pädagogik infrage stellt, wird es spannend. Vieles was jahrelang als Sprung nach vorn gefeiert wurde, wird nun sogar beim LCH mit einem grossen Fragezeichen versehen. Es ist wieder salonfähig, über die mit ideologischem Eifer vorangetriebene Totalintegration zu diskutieren. Man distanziert sich vom überzogenen Mehrsprachenkonzept der Primarschule und empfindet die Überfülle des neuen Lehrplans als belastend für den Grundauftrag der Volksschule. Auch die neue Rolle der Lehrpersonen als Begleiterinnen und Begleiter möglichst selbständig ausgeführter Lernprozesse steht unter kritischer Beobachtung.

Realsatire in der BAZ

Condorcet-Autor Roland Stark ist wieder in der BAZ (zu sehen), aber wie?

In einem Beitrag über das SVP-Bildungspapier der BAZ wurden Bildungsexperten befragt. Und siehe da, plötzlich taucht unser Condorcet-Autor und Redaktionsmitglied wieder in der BAZ auf. Er hatte ja ein Schreibverbot. Die Krux: Ihm wurden Zitate des Schulsynode-Präsidenten Héritier unterschoben. Dazu wurde ein vermeintliches Bild von Roland Stark publiziert, das aber Herrn Hériter darstellen sollte. Roland Stark nimmt es genüsslich zur Kenntnis.

Intelligenz

KI macht uns geistig faul

Die CEOs der führenden Big-Tech-Konzerne behaupten: KI-Systeme übertreffen demnächst die menschliche Intelligenz. Paradiesische Aussichten für alle Müssiggänger, Nichtstuer und Faulenzer, findet Philosoph Michael Rüegg in einem Beitrag im “Schweizer Monat”.

Über die Entdeckung des Lernens

Angenehmes Lernen ist kein echtes Lernen

Leon Wiederkehr, Elektroingenieur, ist derzeit in einem internationalen medizinischen Startup tätig. Er ist einer der Söhne unseres Condorcet-Mitbegründers Alain Pichard. Hier schaut er auf seine Schulkarriere zurück, die alles andere als geradlinig verlief. Welche Schlüsse der 29-jährige aus seinen Schulerfahrungen zieht, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Genderzwang

“Ich schweige, weil ich es einfach nicht schaffe, von ‘KollegInnen’ zu sprechen”, sagt die Lehrerin

„Niemand wird dazu gezwungen!“, behaupten Gender-Befürworter. Doch eine neue Sammlung von Fällen aus Universitäten, Schulen, ÖRR und Behörden beweist: Wer hier nicht gendert, gefährdet seine Existenz. Dafür sorgt ein ganzes Bündel von Methoden. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.

Gehirnstudie

Warum manche Kinder Matheprobleme haben

Manchen Kindern fallen Rechenaufgaben deutlich schwerer als anderen. Das liegt nicht immer an mangelnder Mühe, wie nun neue Studiendaten belegen. Denn Kinder mit mathematischen Lernschwierigkeiten verarbeiten Zahlen im Gehirn etwas anders als ihre Altersgenossen. Bei komplexeren Aufgaben stoßen sie schnell an ihre Grenzen, wie ein Beitrag beleuchtet, der zuerst auf ORF erschienen ist.