17. Oktober 2026
Zitat der Woche

Akzeptanzbeschaffung

Das Zitat der Woche stammt diesmal von von Professor Dr. Volker Ladenthin, Eziehungswissenschaftler und gern gesehener Gastautor im Condorcet-Blog

Professor Volker Ladenthin

Ich hatte einmal ein langes, offenes Gespräch mit einem ehemaligen Staatssekretär, Ministerium ist austauschbar. Ich fragte, wie die Ministerien denn zu den Experten, Wissenschaftlern kommen. “Ganz einfach “, sagte er. “Man sucht jene, die die eigene Auffassung vertreten. Wissenschaft dient ausschließlich  der Akzeptanzbeschaffung.” Das war das Schlüsselwort AKZEPTANZBESCHAFFUNG. Seitdem habe ich es aufgegeben, mit der Politik zu sprechen. Ist sinnlos.

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Erst haben niederländische Schulbehörden das Prädikat “exzellente Schule” aufgegeben. Jetzt schaffen immer mehr medizinische Fakultäten die Auszeichnung ab, weil sie Studierende ins Burn-out treibt. Wir bringen einen Beitrag von Stephan Schleim. Stephan Schleim ist studierter Philosoph und promovierter Kognitionswissenschaftler. Seit 2009 ist er an der Universität Groningen in den Niederlanden tätig, zurzeit als Assoziierter Professor für Theorie und Geschichte der Psychologie.

Pfenningers Sargnagel für unausgegorene Frühfremdsprachen-Konzepte

Gemäss Raphael Berthele von der Uni Fribourg handelt es sich bei der Untersuchung von Simone Pfenninger und David Singleton um eine «ausgeglichene und einfühlsame Studie», die sich mit einem Thema befasst, das uns alle interessiert. Pfenninger und Singleton präsentieren dabei neue Daten und analysieren diese sorgsam. Die Autoren untersuchen die Auswirkungen sowohl interner als auch externer Faktoren unter Anwendung modernster statistischer Modelle.
Die Studie ist die bisher einzige Schweizer Langzeitstudie, welche frühe mit späten Englisch-Startern vergleicht. Die Datenerhebungen erfolgten zwischen 2009 und 2015. Condorcet-Autor Urs Kalberer, der ebenfalls eine Studie über die Wirksamkeit von Frühenglisch durchführte, sieht sich bestätigt und stellt uns das Buch vor.

2 Kommentare

  1. Es bleibt das Schicksal des Menschen, sich im Jammertal der Welt um die selbstverschuldeten Probleme zu drehen. Kein Philosoph seit Platon, auch nicht einmal Jesus von Nazareth, kamen gegen die Dummheit an. Sie werden nie wissen, was sie tun. Und so taumelt die Welt weiter zwischen dumm und etwas weniger dumm. Daran erinnern uns bisweilen die vier apokalyptischen Reiter.

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