14. Oktober 2026
Schulpolitik

Matthias Burchardt: Ich hatte die Illusion, dass die Kraft des besseren Arguments gilt.

Matthias Burchardt, Jg. 1966, hat in an der Universität zu Köln Germanistik, Philosophie, Pädagogik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert und mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Promoviert hat er über die Anthropologie Eugen Finks. Als gefragter Referent und streitbarer Publizist vertritt er in Presse, Rundfunk und Fernsehen humorvoll und kontrovers Positionen zu PISA, Bologna und nicht zuletzt zum Digitalisierungshype. Befragt wird er von Michael Meyen, seit 2002 Professor für Allgemeine und Systematische Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Matthias Burchardt ist in unserem Blog kein Unbekannter. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Wissen, die mit unserem Blog verbunden ist und in Österreich, Deutschland und der Schweiz kritisch Stellung zu bildungspolitischen Fragen bezieht. Burchardt formuliert messerscharf und rhetorisch brillant den bildungspraktischen Nutzen einer quantifizierenden empirischen Bildungsforschung und den Verlust an Augenmaß in der Bldungspolitik.

Verwandte Artikel

Ohne elterliche Sorge viele schulische Sorgen

Die Schule ist zwar ein Spiegel der Gesellschaft – nicht aber ihre Reparaturwerkstatt. Philipp Loretz, Präsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB), macht anhand konkreter Beispiele deutlich, dass junge Menschen nur dann für die Herausforderungen des Lebens gewappnet sind, wenn Gesellschaft, Schule und Eltern gemeinsam Verantwortung übernehmen.

1 Kommentar

  1. Das Gespräch mit Matthias Burchardt ist sehr empfehlenswert. Man sollte tatsächlich Strassen und Hochschulen nach ihm benennen. Warten wir’s ab…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert