8. September 2026
Grosse Denkerinnen und Denker

Heute Sammy Frey – Schulberater – und die Schule im Wandel

Der Schulberater und Influencer Sammy Frey liess sich im in den Tamedia-Medien mit einem stupiden Vergleich zitieren. Und die Redaktion des Condorcet-Blogs fragte sich: “Konnte er seine Aussage nicht gegenlesen?”

Für Sammy Frey ist die Rückkehr zur Separation kein gangbarer Weg. «Die Gesellschaft hat sich verändert, schauen Sie sich um.» Wir sitzen beim Bahnhof Stettbach in einem Café, es ist morgens um 10 Uhr und das Café ist zur Hälfte voll. «Müssten jetzt nicht alle bei der Arbeit sein?», fragt er. So sei es früher gewesen, aber heute sei die Alltagsgestaltung flexibler, die Lebensentwürfe seien diverser geworden. «Die Schule ist ein Abbild dieser Entwicklung. Wenn wir Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeit separieren, lösen wir kein Problem. Wir verlagern es höchstens.»

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Der 23-jährige Student der Elektrowissenschaften am Imperial-College in London, Leon Wiederkehr, schaltet sich in den Klimadiskurs ein. Seine eigene Erfahrung reflektierend, kommt er zum Schluss: Zu viel Penetranz im Unterricht kann das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will. Und da sind ja auch noch seine asiatischen Kommilitonen, die sich für den Klimawandel überhaupt nicht interessieren.

1 Kommentar

  1. Diejenigen, die morgens im Cafe sitzen, wenn ich zur Schule gehen, sitzen im nächsten, wenn ich heimkomme. Das ist eine flexiblere Alltagsgestaltung als meine, funktioniert aber nur, solange Leute wie ich noch arbeiten.

    Und Kindern denjenigen Unterricht zukommen zu lassen, der zu ihren intellektuellen Fähigkeiten passt, löst das ein oder andere Problem durchaus.

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