8. November 2026
Zitat der Woche

Mathias Binswanger: Eine Leistungsgesellschaft ohne Leistung

Angeblich leben wir heute in einer Leistungsgesellschaft, in welcher den Menschen immer mehr abverlangt wird. Leistung wird überall erfasst, evaluiert und bewertet. Doch vielerorts präsentiert sich uns ein ganz anderes Bild, in dem Leistung immer unwichtiger wird. Professor Mathias Binswanger analysiert im Nebelspalter die Widersprüchlichkeit im Umgang mit dem Thema „Leistung“. Daraus haben wir ein Zitat der Woche genommen.

Volkswirtschaftler Mathias Binswanger, Gastautor

Gefragt ist nicht Leistung, sondern möglichst animierte kommunikative Outputs, die dann auch einen «Leistungsausweis» für digitale Kompetenz darstellen.

Der Stress in der Leistungsgesellschaft entsteht durch den Zwang, ständig Outputs produzieren zu müssen, die der modernen Bürokratie dienen.

image_pdfAls PDF herunterladen

Verwandte Artikel

Wie Schulleitungen unliebsame Lehrpersonen loswerden

Schulleitungen dürfen Lehrpersonen von Gesetzes wegen nicht ohne Weiteres entlassen. Wenn keine ungenügende Arbeitsleistung vorliegt, wird dennoch immer wieder nach Wegen gesucht, um das Arbeitsverhältnis einer missliebigen Lehrperson aufzulösen. Gemäss Schilderungen mehrerer Betroffener geschieht dies, weil die Chemie nicht stimmt oder die Lehrperson Schulleitungsentscheide kritisch hinterfragt.

Die Wertschätzungskette – oder: Führungspersonen ohne Empathie sind erfolglos

„Wer führen will, muss fühlen können.“ – Dieser Appell für mehr Empathie im Management richtet sich an Leitungspersonen mit Personalverantwortung. Es geht dabei nicht darum, die Organisation in einen Ponyhof zu verwandeln. Vielmehr sind aufrichtige Wertschätzung, ehrliche Kommunikation und Einfühlungsvermögen entscheidend für die Unternehmenskultur und den Erfolg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert