17. April 2024

Wissenschaft

Erkenntnistheorie und Politik

Missbrauch von Wissenschaft

Im Wissenschaftsbetrieb wird vermehrt darauf geachtet, dass die angestrebten Resultate von Forschungsarbeiten nicht dem politischen Mainstream widersprechen. Umso wichtiger ist es daher, nach den Grundlagen des Wissens zu fragen. Wir bringen einen Beitrag von Dieter Köhler und Andreas F. Rothenberger, der im Cicero erschienen ist.

Bologna-Prozess

Humboldt geht es an den Kragen

Mit der „Bologna-Erklärung“ begann im Jahr 1999 die große Umwälzung des deutschen Hochschulsystems. Seither geht es jedoch nicht nur in puncto Freiheit bergab. Auch die Qualität bleibt auf der Strecke – und das kritische Denken. Pat Christ, Journalistin von Cicero, analysiert die Wirkung dieses Reformprojekts schonungslos.

Neues Schulfach

Glück als Schulfach – Lässt sich Glück lernen?

Die Redaktion des Condorcet-Blogs kommt aus dem Staunen nicht raus. Wussten Sie, dass es an einigen Schweizer Schulen das Fach «Glück» gibt. Und dass offensichtlich auch eigens dafür prädestinierte Glückslehrkräfte dieses Fach unterrichten? Wie es mit dem Lernziel „Glück“ bestimmt ist, entnehmen Sie dem Artikel, den wir aus dem SRF-Portal “gepflückt” haben. Verantwortlich für diesen Artikel zeichnet Yvonn Scherrer.

Vergesst Horizon 2020!

Schweizer Wissenschaftler und Politiker halten die Teilnahme am EU-Forschungsprogramm für überlebenswichtig. Dabei ist das ein bürokratischer Käfig, der vom Denken ablenkt, schreibt unser Gastautor Mathias Binswanger. Der Artikel ist zuerst im Nebelspalter erschienen.

Angst ist kein guter Lehrer

Viele Schüler sorgen sich wegen der Klimakrise um ihre Zukunft. Gerade deswegen gehört auch der Optimismus auf den Lehrplan. Dies meint der liberale Gymnasiallehrer Robert Benkens aus Oldenburg.

Wissenschaftsorientierung als Spezifikum des Gymnasiums

Der renommierte Pädagogikprofessor Volker Ladenthin gehört zu den vehementesten Kritikern der Kompetenzorientierung und hat dies in unserem Blog schon mehrfach dargelegt. In diesem Beitrag beschäftigt sich er sich mit dem grassierenden Wissenschaftsskeptizismus, der seiner Meinung nach auch der Kompetenzorientierung geschuldet ist.

Niall Ferguson: Das Hochschulwesen ist hoffnungslos links, deshalb gründen wir eine neue Hochschule

Diane Ravitch ist eine dezidiert linke Bildungspolitikerin in den USA. Sie kämpfte unermüdlich gegen die Trump-Administration und setzt sich stets für die unterprivilegierten Schichten im amerikanischen Bildungssystem ein. Aber diese liberale Sozialistin hat stets auch ein Auge für entgegengesetzte Positionen. In ihrem Blog gibt sie nun dem renommierten Geschichtsprofessor Niall Ferguson Platz, seine Idee einer neuen cancelfreien Universität in Texas vorzustellen. Dabei attestiert sie ihm lautere Absichten, zweifelt aber an der Analyse des Briten.

Warum der Satz: “Ich glaube an die Wissenschaft” eigentlich ein dummer Satz ist.

Zurzeit wird wieder über die Schulschliessungen diskutiert. Die Lehrerverbände wollen sie, der Schulleiterverband warnt davor. Warum uns die Wissenschaft dabei nur bedingt helfen kann, zeigt eine Aufstellung von Condorcet-Autor Alain Pichard

Covid-19 und die Unterrichtsforschung, 4. Teil

4. und letzter Teil von Walter Herzogs Serie über Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichtsforschung. Hier geht es im Schwerpunkt um die Fallstudie versus empirische Gruppenforschung. Das Fazit seiner Ausführungen liefert Walter Herzog am Schluss seines Beitrags.

Covid-19 und die Unterrichtsforschung, 3. Teil

Im 3. Teil seiner Reihe “Covid 19 und die Unterrichtsforschung” setzt sich der Berner Professor Walter Herzog mit dem Wesen der Statistik auseinander. Dabei begegnet man auch wieder dem bei uns wohlbekannten neuseeländischen Unterrichtsforscher John Hattie und erfährt etwas über Signifikanz und Effektstärke. Herzogs anspruchsvolle Texte sind auch eine Mahnung, beim Zitieren von Studien vorsichtig zu sein.