Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Die Ressourcen sind es nicht…
Der Ruf nach “mehr Ressourcen” ist zur faulen Ausrede geworden, um davon abzulenken, dass die fatalen Schulreformen der letzten dreissig Jahre unsere einst gute Volksschule an die Wand gefahren haben. In diesem Sinne der pädagogische Zeigefinger von Carl Bossard, den wir an den Anfang unserer Textsammlung stellen. Er erinnert auch daran, dass es am Geld nicht liegen kann, geben wir doch für die Bildung mehr aus als die meisten anderen Länder: “Geld allein garantiert noch keine gute Schule.”
Kritische Bemerkungen zur Bildungsinitiative
Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand
Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.
Zur Initiative des Personalverbands der Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern - Bildung Bern
Die Verfassung ist kein Gästebuch
Der bernische Personalverband der Lehrerinnen und Lehrer, Bildung Bern, hat eine Bildungsinitiative eingereicht, welche die Bildungsqualität in der Verfassung verankern möchte. Condorcet-Autor Alain Pichard zeigt in seinem Beitrag auf, um was es dem Lobbyverband in Wirklichkeit geht.
Der "Schulberater" und sein Einsatz für eine integrative Schule
Integrative Schule «Als der Schüler mich anspuckte war das so ein Kipp-Moment»
Der Zürcher Podcaster Sammy Frey berät Lehrer und Schulleiterinnen, die am Integrationssystem leiden. Leute wie den Primarlehrer Markus F., der sagt: «Die schulische Integration ist gescheitert.» Ausserdem kommt in diesem Interview noch Condorcet-Autor Philipp Loretz zu Wort. Wir bringen einen Beitrag der in den Tamedia erschienen ist.
Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Bildung bedeutet Vertrauen ins eigene Denken gewinnen
Die beiden letzten Wochen rund um gestaffelten Schulstart nach den Sommerferien hatten es bildungspolitisch in sich. Was da an Themen aufgegriffen wurde, ging weit über die üblichen Vorschläge zu Strukturreformen, zu Notendiskussionen und den Streit ums Frühfranzösisch hinaus. Mit einer selten erlebten Geradlinigkeit wurde der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Grundeinstellungen den Unterricht tatsächlich verbessern und was der Schule am meisten schadet, freut sich Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz von der Starken Volksschule Zürich.
Scheitert der Integrationsartikel an zu wenig Ressourcen?
Wenn die Antwort immer «mehr Ressourcen» lautet
«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Der entscheidende Massstab jeder Bildungsreform muss deshalb sein: Hilft sie dem Kind, besser zu lernen?, ist Condorcet-Autor Carl Bossard überzeugt.
Zu den Umfrageergebnissen des LCH zur Integration
Vernichtende Umfrage über die integrative Schule: Die Hälfte der Schweizer Lehrer hält das inklusive Modell für gescheitert.
Gerade jene Pädagogen, die am meisten betroffen sind, äussern sich negativ zum Status quo. Der Lehrerverband hält noch am System fest, fordert aber mehr Geld. NZZ-Journalist Sebastian Briellmann zu den Umfrageergebnissen des LCH zur Integrativen Schule.
Initiative der Bildungsverbände im Kanton Bern
Berner Regierungsrat lehnt Bildungsinitiative ab
Etwas überraschend, dafür umso deutlicher lehnt die Kantonsregierung die Bildungsinitiative kantonalen Bildungsverbände ab. Condorcet-Autor und Grossrat Alain Pichard hat sich bereits zu Beginn der Lancierung skeptisch gegenüber diesem Anliegen geäussert und findet den Entscheid der Kantonsregierung logisch.
Bildungspolitik
Bruchlandungen nach Blindflügen bei den Schulreformen
Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz hat das Interview mit dem Bildungsökonomen Stefan Wolter genau gelesen und setzt sich mit dessen Aussagen über die mangelnde Zielsetzungsformulierung bei Schulreformen auseinander.
Das überabeitete Mille Feuilles
Der Versuch, zu retten, was nicht zu retten ist
Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet seit Oktober 2024 eine 3. Klasse und erhielt so die zweifelhafte Ehre, Frühfranzösisch selbst in der Praxis zu unterrichten. Dabei kam es zum Kontakt mit dem überarbeiteten Mille Feuilles. Fazit: Der vermeintliche Befreiungsschlag scheitert an seinen Widersprüchen.
