Medien

Wer steuert eigentlich das Bildungsboot?

Und wieder sind sie unterwegs, die Bildungspropheten und Bildungsrevolutionäre. In vielen Medien propagieren sie ungehemmt radikale Strukturreformen. So wollen sie den Defiziten, die sie mitverursacht haben, entfliehen. Ein Aufruf zu mehr Wirksamkeit von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Bildung als Erlebnis von gemeinsamer Gegenwärtigkeit

Eine kritische Stimme zum radikalen Digital Turn

Die Bildungspolitik kennt zurzeit zwei primäre Stossrichtungen: Ökonomisierung und Digitalisierung. Gleichzeitig drängen EdTech-Konzerne und IT-Unternehmen in die Schule. Sie nehmen Einfluss auf Bildungsgehalte. Eine kluge Studie beleuchtet die Hintergründe und macht Mut fürs Pädagogische. Condorcet-Autor Carl Bossard hat das Buch gelesen.

Politik und Medien

Ging es früher wirklich respektvoller zu und her?

Condorcet-Autor Roland Stark, ehemaliger Präsident der SP-Basel und des Katonsrats, hat nicht das Gefühl, dass die Berichterstatttung früher viel respektvoller und pfleglicher war als heute. Dazu liefert er einige persönliche Beispiele aus seinem reich gefüllten Erfahrungsschatz.

Krise der Imagination

«Die digitalen Medien prägen unsere Welt auf umfassende Weise. Bildung bedeutet heute umso mehr, sich von ihrer Dominanz zu lösen», schreibt der Bildungswissenschaftler und Professor der Universität Zürich Roland Reichenbach in seinem Beitrag, den er uns zur Verfügung gestellt hat.

Digital naiv

Die neue ICILS-„Studie“ zu Computer-Kompetenzen von Achtklässlern weist auf Nachholbedarf bei deutschen Schulen hin. Josef Kraus, prominenter Bildungskritiker in Deutschland, mahnt, dabei nicht zu vergessen, dass sich Bildung im Wesentlichen nicht vor Bildschirmen, sondern zwischen Menschen ereignet. Wir freuen uns, mit Herrn Kraus einen sprachgewaltigen und unbequemen neuen Autor im Condorcet-Blog begrüssen zu dürfen.

Ein Filmtipp für den Unterricht: «Der Junge, der den Wind einfing»

Filme mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht einzusetzen, ist in einer Zeit des exzessiven Medienkonsums eine heikle pädagogische Angelegenheit. Und wenn es um zweistündige Spielfilme geht, stellt sich die Frage nach dem Sinn und Zweck noch drängender. Condorcet-Autor Alain Pichard hat ein «Juwel» entdeckt, das ihn dazu verführte, alle Bedenken über Bord zu werfen!