17. April 2024

Kanton Zürich

Podiumsgespräch zur Volksinititiative Förderklassen

Integration Ja, aber wie? Braucht es Förderklassen?

Einen Anlass möchten wir Ihnen gerne ans Herz legen, nicht nur, weil zwei Condorcet-Autoren auf dem Podium stehen. Das Podium ist kontradiktorisch konzipert, was natürlich ganz im Sinn des Condorcet-Blogs ist.

Governance – ein grosser Schritt in die falsche Richtung

Das Gespenst von Governance geht schon lange um im Kanton Zürich. Das Wenige, was man zwischendurch hat vernehmen können, liess nicht viel Gutes erwarten. Was nun seit einigen Wochen auf dem Tisch liegt (siehe dazu: https://condorcet.ch/2023/07/projekt-governan…er-mittelschulen/), ist dennoch ein Schock. Die Vorlage bietet für unseren Gastautor Peter Küng, Vertreter der Mittelschullehrpersonen im Zürcher Bildungsrat, eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, was eigentlich die Qualität der Zürcher Gymnasien auf Organisationsebene ausmacht. Seines Erachtens werden nämlich gerade diese Stärken durch die Governance gefährdet. Der Artikel erschien zuerst im QI 2/23, den Quartalsinformationen des Mittelschullehrpersonenverbandes Zürich.

Vetreter der Zürcher Mittelschullehrerschaft sind sich einig in ihrer Ablehnung

Stellungnahme Governance

Die Schulleitungen und Schulkommissionen der Zürcher Mittelschulen sollen in Aufgaben, Zuständigkeiten und Anstellungsbedingungen einer tiefgreifenden Revision unterzogen werden. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) hat im Auftrag der Bildungsdirektion eine Vorlage erarbeitet mit dem sprechenden Namen Projekt “Governance”, um das Mittelschulgesetz, das Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Berufsbildung sowie die entsprechenden Ausführungsverordnungen anzupassen. Im Kanton Zürich sind sich die Mittelschullehrpersonen einig in ihrer vehementen Ablehnung der Vorlage. Die zwei wichtigsten Gremien der Zürcher Mittelschullehrpersonen, LKM (Lehrpersonenkonferenz der Mittelschulen) und MVZ (Mittelschullehrpersonenverband Zürich), haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme verabschiedet, die wir hier im Wortlaut abdrucken.

Projekt Governance in den Zürcher Mittelschulen

Anfang vom Ende gelebter Partizipation

Governance – ein Begriff aus der Institutionenökonomie und dem New Public Management hat nach der Volksschule nun die Zürcher Mittelschulen erreicht und stösst bei den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern nahezu geschlossen auf Ablehnung. Gastautor Michael Bleicherbacher stellt die zentralen Änderungen dar und weist auf den Abbau partizipativer Mitwirkung hin, wenn die Konzentration von Macht und Entscheidungsbefugnissen auf Amt und Schulleitung übergehen. Der gelebten Zusammenarbeit zwischen Schulkommissionen, Schulleitungen und Lehrerschaft werde der organisatorische Boden entzogen. Lesen Sie dazu auch die gemeinsame Stellungnahme der Lehrpersonenkonferenz der Zürcher Mittelschulen (LKM) und des Mittelschullehrpersonenverbandes Zürich (MVZ) (https://condorcet.ch/2023/07/stellungnahme-governance/) sowie die Analyse von Ist-Zustand und geplanten Änderungen von Bildungsrat Peter Küng (https://condorcet.ch/2023/07/governance-ein-g…falsche-richtung/).

Silvia Steiner, pumpen Sie immer mehr Geld in die Schulen hinein?

Daniel Wahl, Nebelspalterjournalist interviewt die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner, dabei geht es um die Integration, die Lesekompetenz, den Lehrkräftemangel und – wie immer – um das liebe Geld.

Meine Fragen bleiben unbeantwortet

Hans-Peter Köhli schrieb der Zürcher Bildungsdirektorin, Frau Silvia Steiner, am 12. März einen offenen Brief, der auch auf dem Condorcet-Blog zu lesen war. Frau Steiner antwortete ihm am 12. April. Auch ihr Antwortschreiben haben wir in unserem Blog veröffentlicht.. Mit dieser Antwort war Herr Köhli allerdings gar nicht einverstanden. Lesen Sie seine Replik.

Offener Brief: Endlich die Fakten anerkennen und handeln

Der ehemalige Fahrdienstleiter und Lehrlingsausbildner der SBB und pensionierte Mittelstufenlehrer Hans-Peter Köhli ist im Kanton Zürich kein Unbekannter. In einem leidenschaftlichen Brief an die Bildungsverantwortlichen seines Kantons fordert er die Rückkehr der ausgebildeten HeilpädagogInnen und ihrer Sonderklassen. Wenn es der Gesichtswahrung dient, auch verbunden mit einem Namenswechsel.