11. März 2026
Sprachunterricht

Beendet das gescheiterte Dreisprachenkonzept der Primarschule!

Frühfranzösisch hat aktuell aus mehreren Gründen einen sehr schweren Stand. Aus heutiger Sicht wurden in den Reformjahren wirklich haarsträubende Fehler begangen. So ahnten nur wenige, dass mit der Einführung des Frühenglisch im Hinblick auf den Stellenwert des Französisch praktisch die Büchse der Pandora geöffnet wurde. Ein Beitrag von Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz.

Gymnasien in Deutschland

Die wundersame Vermehrung der Best- und Durchschnittsnoten im Abitur und ihre Folgen

Alle Jahre wieder tauchen spätestens im Sommer in nahezu allen Presseorganen in Deutschland Berichte von der wundersamen Vermehrung der Einser-Abiture und auch der Durchschnittsnoten im Abitur auf. Die jahrelange Entwicklung kennt nur eine Richtung: alle werden immer besser. Da kann etwas nicht stimmen. Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen? Der emer. Professor Hans Peter Klein, ein PISA-Kritiker der ersten Stunde, klärt auf.

Warum Condorcet?

Ein Masterplan für die Bildung

Ganz nach seinem Vorbild Turgot, dem Wirtschaftsminister vor der französischen Revolution und dem Motto des 30 Jahre später geborenen Karl Marx, wonach es nicht einfach gelte, die bestehenden Verhältnisse zu erklären, sondern sie zu verändern, stürzte sich Jean-Marie de Condorcet in die Politik und geriet bald einmal in deren Mühlsteine. Konkret hatte er noch anderthalb Jahre zu leben.

Vorschlag für 1. Augustredner

Der Kulturauftrag der Primarschule liegt nicht beim Frühfranzösisch

Der 1. August scheint die in die Defensive geratenen Befürworter des Frühfranzösisch wieder zu einer verzweifelten Offensive zu ermutigen. Die letzte Zuflucht der Mehrsprachengurus ist – wie es sich für den 1. August gehört – der nationale Zusammenhalt. Für den aber sind sicher andere Unterrichtsinhalte zielführender, wie Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz festhält.

Beim Wort genommen

Ergänzende Kommentare zu «Völlig losgelöst» von Philipp Loretz

Condorcet-Autor Felix Hoffmann packte bei der Lektüre des Textes «Völlig losgelöst» von Condorcet-Redaktor Philipp Loretz die Neugierde. Er wollte wissen, wem genau die von Loretz zitierten Aussagen und Absichten verschiedenster Exponenten des Bildungsbetriebs zuzuordnen sind. Im folgenden die Ergebnisse seiner Recherche unterlegt mit spitzzüngig formulierten Kommentaren.

Bildungspläne der Regierung Trump

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, Trump die Abschaffung des Bildungsministeriums zu gestatten, ist beschämend

Condorcet-Autor Alain Pichard hält sich derzeit in den USA auf und besucht neben seinen Verwandten all die Freunde und Lehrerkollegen, die er bei seinem Bildungsurlaub in Boston 2009 kennenlernte. Natürlich traf er auch Diane Ravitch, die verzweifelt gegen die Trump-Regierung ankämpft und in ihrem Blog immer wieder neue Entwicklungen beschreibt, die die Trumpadminstration vorantreibt. In diesem Doppelartikel äussert sich neben Diane Ravitch auch Matt Ford zu der geplanten Abschaffung des nationalen US-Bildungsministeriums.

Verrohung unter Jugendlichen

Das wahre Ausmaß der Gewalt an Schulen

Gewaltdelikte an Schulen nehmen besorgniserregend zu. Das Bundesinnenministerium lässt in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage jedoch ausgerechnet die Zahlen weg, die den größten Anteil haben. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.