Bowie, Kubrick und ChatGPT

Zwischen intelligenten Künstlern und künstlicher Intelligenz

LVB-Vielschreiber und Condorcet-Autor Roger von Wartburg hat sich in einem persönlich gefärbten Beitrag gedanklich mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz im schulischen Alltag auseinandergesetzt und dabei Bögen gespannt zu intelligenten Künstlern wie David Bowie und Stanley Kubrick und deren Aussagen zu wirkmächtigen Technologien. 

Abstract close-up of red glowing circular rings against a black background, suggesting a high-tech or sci-fi theme.
Roger von Wartburg, Mitglied der Geschäftsleitung des LVB

Nein, ich bin kein IT-Experte und war es nie. Im Laufe meines Lebens habe ich mir betreffend Computernutzung pragmatisch stets so viel an Wissen und Können angeeignet, wie ich für meine Tätigkeiten benötigte. Dies mag meinen eher zurückhaltenden Blick auf immer wirkmächtigere technologische Innovationen erklären, ohne deren Potenziale einfach zu verneinen. Der rasante Vormarsch der KI zwingt mich zu einer intensiven Auseinandersetzung damit. Michael Latzer von der Universität Zürich spricht von einer «Techno-Religion» und warnt vor einem blinden Glauben an Algorithmen1. Gleichzeitig erlebe ich den Wandel in meinen Schulklassen und bei den eigenen Kindern. Die Verunsicherung ist enorm, Voraussagen so gut wie unmöglich. Was können wir aus den Erfahrungen im schulischen Umgang mit dem Internet für den Einsatz von KI lernen? Woran sollten wir festhalten? Was gilt es zu vermeiden? Und: Wurden unsere Gehirne durch exzessive Bildschirmnutzung zuerst mürbe geklopft für die errettende KI? Eine Auslegeordnung persönlicher Natur, unterlegt mit vielen Fragezeichen – und ohne jeden Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

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