2. Oktober 2026

Verwandte Artikel

Verantwortung beginnt, wo die Ausrede endet.

Die Attitüde des «Ich habe es ja gesagt», geht Condorcet-Autor Alain Pichard ab, obwohl wir von der Redaktion ihm diese Aussage des Öfteren hätten unterschieben wollen. Der erfahrene Lehrer wählt einen anderen Ansatz: Die integrative Schule ist eine Fiktion. Und Integration ist keineswegs gescheitert. Man muss nur ehrlich sein. Alain Pichard reagiert auf ein Interview, das der NZZ-Journalist mit der LCH-Präsidentin Dagmar Rösler geführt hat (https://condorcet.ch/2026/01/integrative-schule-am-ende-sogar-die-feurigste-verteidigerin-scheint-den-glauben-verloren-zu-haben-und-verzichtet-auf-den-begriff/)

Document titled 'Bericht Standortbestimmung Französisch' with a large red 'UNTauglich' stamp, indicating unfitness or ineligibility.

Ein Massnahmenkatalog fernab jeglicher Realität

Der Bericht zur “Standortbestimmung Sprachenkonzept” erkennt ansatzweise zwar die Probleme, wirksame Lösungsvorschläge zeigt er jedoch keine auf. Statt die strukturellen Ursachen des Scheiterns des Fremdsprachenkonzepts klar zu benennen, präsentiert er ein Sammelsurium von Massnahmen, die an den Schulen kaum umsetzbar sind. Lehrpersonen sollen ausbaden, was die Bildungsverwaltung verursacht hat und die Politik nicht korrigieren will. Der Massnahmenkatalog ist kein Beitrag zur Lösung des Fremdsprachenproblems an den Primarschulen, sondern Ausdruck von Wunschdenken und Symbolpolitik, schreibt Charlotte Höhmann von der Starken Schule beider Basel.

1 Kommentar

  1. Schade, dass gerade in einem Blog, der Bildung zum Gegenstand hat, immer wieder fehlerhaftes Deutsch zu finden ist:

    Statt “Vater von Schulkinder,” wäre richtig “Vater von Schulkindern,”.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert