Sind psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen heute häufiger geworden? Die dazu veröffentlichten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es ist heute üblich geworden, auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Diagnosen belegen – ein einschneidender Eingriff deren Leben. Es geht um Verhaltensprobleme (ADS/ADHS), Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Angststörungen, Depressionen, Suizidalität usw. Diagnosen, wie sie im DSM 5, dem amerikanischen Handbuch Psychiatrischer Kriterien, aufgelistet sind. Als Erklärung hört man oft, man sei sensibilisierter als früher und psychische Probleme würden vermehrt angesprochen. Dass diese Entwicklung auch mit Paradigmenwechsels bei der Jahrtausendwende zusammenhängt, wird kaum thematisiert, obwohl dadurch die Deutungs- und Behandlungshoheit von der Pädagogik zur Medizin verschoben wurde. Dr. Eliane Perret sucht eine Einordnung.
Jawoll, ein paar wenige Terroristen haben im Kanton BL das Amt für Volksschule gestürmt, die heilige Passepartout-Fahne heruntergerissen und die Lehrmittelfreiheit ausgerufen. Die Behördenmitglieder konnten sich im letzten Moment in den Bunker retten. 84,8 % des gesamten Stimmvolkes schwenkten zur Unterstützung Transparente. Polizei und Armee wagten es angesichts der Übermacht nicht, sich ihnen entgegenzustellen. Tränengas und Gummigeschosse wären wirkungslos an der Wand des Unverstandes abgeprallt.