
Eine Kontroverse wegen der Selektion in Schulen
Ohne fachliche Norm bildet das Kind die Norm – will man das?
Der Artikel von Hanspeter Stalder “Die schulische Selektion. Vom 19. ins 21. Jahrhuntert. Ist die selektive Schule noch zeitgemäss?” hat eine ungeahnte Flut an Kommentaren ausgelöst, an der Condorcet-Autor Felix Schnmutz “mitschuldig” war, weil er grundsätzlich für die Selektion argumentierte. Seinem Votum wurde teilweise mit tiefer moralischer Entrüstung widersprochen. Wie kann einer nur derart Unmenschliches verteidigen? Hier geben wir unserem Autor die Gelegenheit, auf die einzelnen Vorwürfe zu reagieren.

Ein Interview mit Condorcet-Autor Alain Pichard und sein Wirken im bernischen Kantonalparlament
Man sollte mehr von Bildungsgerechtigkeit als von Chancengerechtigkeit reden
Wieder landete Condorcet-Autor Alain Pichard im bernischen Grossen Rat einen Erfolg. Alle vom ihm eingebrachten oder unterstützten Vorstösse fanden im Palament eine Mehrheit. Die meisten davon gegen die expliziten Positionen des Lehrpersonenverbandes “Bildung Bern”. Unsere Vereinspräsidentin Yasemin Dinekli wollte wissen, wie es dazu kam.

Die schulische Sekektion
Vom 19. ins 21. Jahrhundert: Ist das selektive Schulsystem auf der Sekundarstufe I noch zeitgemäss?
Der ehemalige Schulkommissionspräsident der Stadt , Hanspeter Stalder, fordert in seinem Beitrag, dass der Kanton Bern endlich die Selektion überwindet und für alle die gleichen Übertrittsregelungen gelten.

Interview mit dem bernischen SVP-Grossrat Reto Zbinden
“Bildung ist für jede Partei, auch für die SVP, ein Kernthema”
Reto Zbinden ist zusammen mit Alain Pichard 2022 in den Grossen Rat gewählt worden und sitzt seit gut einem Jahr mit ihm in der Bildungskommission. Der Condorcet-Autor führte mit ihm ein Gespräch über die Arbeit in einer kantonalen Bildungskommission, politischen Unterricht und den Wert der Lehre.

Replik auf Beitrag «Was hat der LCH zu vertuschen?»
Es empfiehlt sich, zuweilen die Temperatur zu messen
Auf den Artikel “Was hat der LCH zu vertuschen” vom 17.2.25 reagiert nun die Präsidentin des LCH, Dagmar Rösler. Sie widerspricht der Aussage des anonymen LCH-Mitglieds, wonach man die Ergebnisse unter Verschluss halten wolle, und spricht von einem Vorgehen, das von Anfang an klar gewesen sei.

Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Auf dem Weg an den grossen Baustellen vorbei zur nächsten Schulreform?
Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz gibt uns einen Überblick über wichtige bildungspolitische Inhalte im neusten Newsletter der Starken Volksschule Zürich.

Anonymes Murren aus der BASIS
Was hat der LCH zu vertuschen?
Die Redaktion des Condorcet-Blogs ist äusserst zurückhaltend mit dem Veröffentlichen von anonymen Beiträgen. Wir vergewissern uns jeweils immer, wer der Autor ist, ob es ihn gibt und ob die in dem Beitrag erwähnten Tatbestände plausibel sind. In letzter Zeit erreichen uns fast wöchentlich Beiträge aus dem Schulalltag, die ein Sittenbild in den Schweizer Schulstuben zeichnen. Ihnen allen sind zwei Dinge gemein: Die Vorfälle, die man kaum in dieser Art in den offiziellen Medien liest, sind sehr konkret. Und die Autroinnen und Autoren wollen anonym bleiben, weil sie mit Repressionen ihrer Schulleitungen rechnen, die jeweils dem Lager der Bildungsbürokratie zugerechnet werden. Beides ist bedenklich. Den folgenden Beitrag veröffentlichen wir hier, weil wir den Fakt, dass der LCH einen Teil seiner grossen Umfrage zur schulischen Selektion nicht veröffentlicht, auch schon festgestellt hatten. Was hat Frau Rösler zu verheimlichen?

Didaktik statt Strukturreformen
Verstehendes Lernen wird vernachlässigt
Noten und Hausaufgaben abschaffen, den Klassenverband auflösen und Selektion aufweichen. Solche Themen stehen im Vordergrund bildungspolitischer Reformen. Was dabei untergeht: das verstehende Lernen. Wir bringen eine Beitrag unseres Condorcet-Autors Carl Bossard, der in der Tribüne der NZZ erschienen ist.

Die schulische Selektion
Schule ohne Selektion und Noten. Ist das die Lösung?
Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz stünden unter hohem Stress. So das Ergebnis einer Stress-Studie der Pro Juventute. Daran sei die Schule mit ihrem Selektions- und Notendruck wesentlich schuld. Gefordert wird daher eine Schule ohne Selektion, in welcher der Leistungsdruck insgesamt sinken soll. Dies laufe der damit angestrebten Chancengleichheit zuwider, hält Gastautor Mario Andreotti dagegen.

Chancengerechtigkeit
Bietet die Schule allen eine gerechte Chance?
In den ersten Monaten 2024 häuften sich in den Medien die Klagen über das ungerechte Schulsystem der Schweiz. Zuletzt zitiert das Basler Schulblatt den PH-Dozenten Markus Neuenschwander: “… es ist ungerecht, wenn die soziale Herkunft die Leistung mitbestimmt…” (1) Als Vorbild werden die skandinavischen Länder genannt, die mit ihrer Bildungspolitik mehr Chancengerechtigkeit bewirken könnten. Wer die Abschaffung der Selektion begrüsst, müsste sicherstellen, dass man sich damit nicht mehr Nachteile als Vorteile einhandelt. Insbesondere sollte gewährleistet sein, dass die immer noch beachtlich gute Leistungsbilanz der Schweizer Schulen erhalten bleibt, analysiert Condorcet-Autor Felix Schmutz.