15. Juli 2024

Reformpolitik

Zu Basels gescheiteter Schulpolitik - eine Ergänzung zu Christine Staehelins Artikel

Der Erfahrungsschatz der Praxis wird negiert

Der Kommentar des BAZ-Chefredakteurs Marcel Rohr stiess in unserer Leserschaft auf grosses Interesse. Auch die Condorcet-Autorin Christine Staehelin reagierte auf die scharfe Analyse, empfand sie allerdings als zu oberflächlich. Für Condorcet-Autor Felix Hoffmann ist das Versagen des Basler Schulsystems allerdings ein Absturz mit Ansage.: Zu viel Ideologie, zu wenig Sachverstand und das Beiseiteschieben der Lehrkräfteexpertise.

Bildungsgerechtigkeit

Eine gerechte(re) Bildung?! Eine Replik an Jürg Leuenberger

Condorcet-Autor Felix Hoffmann antwortet Jürg Leuenberger, der von der Schule mehr Bildungsgerechtigkeit fordert. Er kritisiert Leuenbergers Aussagen als zu vage und nennt andere Prioritäten.

Ankündigung der Redaktion

Weissbuch Frühfranzösisch: Chronik eines monumentalen Irrtums

Im Oktober erscheint in der Edition “Condorcet” bereits unser zweites Buch, das Weissbuch Frühfranzösisch. Es kann bereits heute bei uns für 10 Fr. bestellt werden.

Prima Nocte und die misshandelte Bildung – zum Change-Management

In unserem nördlichen Nachbarland ist der Lehrkräftemangel noch einiges heftiger zu spüren als in der Schweiz. Der deutsche Kunstlehrer Norbert Vetter, Mitglied der GBW, weist in seinem Beitrag auch auf die Konsequenzen hin, die er im Hinblick auf die Installierung der Top-down-Reformen hat bzw. wie dadurch das Change-Management vereinfacht wurde.

Lehrermangel als Quittung für übersteigerte gesellschaftliche Erwartungen an die Volksschule

Auch unser Doyen, Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz, beschäftigt sich mit den tieferen Ursachen des Lehrkräftemangels. Er kommt zum Schluss, dass nicht nur die Demographie eine Rolle spielt, sondern die verfehlte Reformpolitik der vergangenen Jahre.

Das Wunder der Volksschule – sie hält sich … noch.

Condorcet-Autor Alain Pichard hält unsere Volksschule nach wie vor für ein Erfolgsmodell und nennt in seinem Text die Indikatoren. Er sieht aber auch dunkle Wolken am Horizont. Dass es immer noch recht gut stehe, verdanke die Schweiz dem Föderalismus und der Mehrheit seiner Lehrkräfte, die wissen, worauf es ankomme …

Buchbesprechung: «Sind Inklusion, Integration in der Schule gescheitert?»

Beat Kissling, Erziehungswissenschaftler, Psychologe, Dozent und pens. Gymnasiallehrer, Mitherausgeber der reformkritischen Broschüre “Einspruch”, ist kein Unbekannter in diesem Blog. Nun hat er ein Buch herausgegeben, dass sich mit der Inklusion beschäftigt. Gastautorin Eliane Perret stellt es Ihnen vor.

Die Schule soll’s richten

Der Glaube, dass die Schule „es“ richten kann, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Entgegen aller – zur Zeit vor allem durch die Hirnforschung untermauerter – entwicklungspsychologischer Einsichten wird der Schule die hervorragende Rolle schlechthin zugewiesen, wenn’s darum geht, die Zukunftschancen junger Menschen zu wahren und voranzutreiben. Der Bieler Philosoph und ehemalige Gymnasiallehrer Dr. Markus Waldvogel zeigt in seinem Beitrag auf, warum der Familienpolitik dabei die Aschenputtelrolle zufällt.

Wer kümmert sich um die Folgen? Wer trägt die Verantwortung?

Reformen sollen Bestehendes verbessern. Die Bildungspolitik überzog darum die Schulen mit vielen Reformen. Nicht wenige verfehlen die versprochenen Ziele. Wer übernimmt dafür die Verantwortung, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard in seinem Beitrag.