Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Durch den Abbruch gescheiterter Experimente kann die Volksschule stark entlastet werden
Nach den beiden verlorenen Abstimmungen in den Kantonen Bern und Zürich über eine Aufwertung der pädagogischen Arbeit sprechen grosse Lehrerverbände von einem Scherbenhaufen. Vertreter aus den Verbandsspitzen zeigten sich enttäuscht, dass es ihnen nicht gelungen war, die Bevölkerung von der zunehmenden Belastung der Lehrpersonen zu überzeugen. In ihrer Enttäuschung sprachen sie davon, beliebte pädagogischen Angebote wie beispielsweise Klassenlager zu streichen und die Elternkontakte nach Bürozeiten zu regeln. Was nach einem Affront gegenüber der Bevölkerung aussah und empörte Reaktionen auslöste, war im Grunde genommen ein hilfloser Protest einer Lehrerschaft, die es nicht gewagt hatte, eine radikale Entrümpelung der Schule vom Ballast gescheiterter Reformen zu verlangen. Diese Unterlassung rächte sich bitter, indem im Verlauf des Abstimmungskampfs die Belastung der Klassenlehrpersonen zugunsten der Lohnfrage in den Hintergrund rückte. Damit war der Ausgang der Abstimmung so gut wie entschieden.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Wie kann die Schule den sprachlichen Abwärtstrend stoppen?
Ganz bewusst haben wir drei bemerkenswerte Leserbriefe an den Anfang unseres Newsletters gestellt. In den drei kurzen Texten ist unserer Meinung nach mehr an wesentlichen Aussagen über die PISA-Resultate enthalten als in manchen Kommentaren in den Tageszeitungen.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Die pädagogischen Kernfragen bleiben immer dieselben
Im letzten Newsletter der Starken Volkschule Zürich vor der Sommerpause befasst sich Marianne Wüthrich insbesondere mit dem sinkenden Interesse junger Menschen für die Mintfächer und der Frage, wie Kinder am besten (Fremdsprachen) lernen sollen.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
“Reduce to the max!”
Wenn auch reichlich spät, ist es doch erfreulich, dass diese Schieflage an den Schweizer Volksschulen endlich mehr und mehr Stimme in der Presse findet. Diese Aufmerksamkeit ist wichtig, denn wie die Ursachen sind auch die “mutigen Korrekturen” längst bekannt und vorhanden – sie dürften in den Medien ruhig stärker propagiert werden, schreibt Timotheus Bruderer in seinem Editorial zum Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
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Wer die Gymiprüfung abschaffen will, ist auf dem Holzweg
Mit 96 zu 72 Stimmen hat der Zürcher Kantonsrat die Abschaffung der Gymiprüfung abgelehnt – ein weiser Entscheid. Für unsere Schule, aber auch für die Jugendlichen und für die Lehrerschaft wäre ein solcher Schritt nicht von Gutem gewesen.
Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Es mangelt am Willen, Schulreformen zu überprüfen
Seit bald zwanzig Jahren wird am integrativen Schulmodell herumgeschraubt und umgebaut, doch
ein erfolgreicher Durchbruch ist noch immer nicht in Sicht. Laufend werden von Dozenten der
Hochschule für Heilpädagogik (HfH) neue Ideen verkündet, wie integrative Schule gelingen
könnte. Ein Hauptmerkmal dieser Botschaften ist die wiederholte Forderung nach zusätzlichem
Fachpersonal zur Unterstützung der Klassenlehrpersonen. Wer das Ganze bezahlen und woher die
zusätzlichen Lehrkräfte kommen sollen, kümmert die Integrationsexperten jedoch kaum. Es erstaunt
schon, welch utopische Vorstellungen als angeblich praktikable Lösungen angepriesen werden, schreibt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz im neuesten Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Die bestmögliche Bildung für jedes Kind
Für den aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich, zeigt sich die Berufsschullehrerin Marianne Wüthrich verantwortlich.
