21. Oktober 2020

Homeschooling

Alain Pichard im Kulturplatz – Das vollständige Interview: Der Mensch lernt durch den Menschen

Es gab viele Vorgespräche und grosse Vorbereitungen, bis der SRF-Journalist Richard Herold mit seinem Kameramann einen insgesamt fünfstündigen Arbeitseinsatz am OSZ-Orpund absolvieren konnte. Im Vorfeld beantwortete Condorcet-Autor Alain Pichard schriftlich einige Fragen und gab auch bei den Filmaufnahmen ein 20-minüitges Interview. Heraus kam ein 10-Minutenbeitrag, der die wichtigen Punkte streifte und auf Zuspitzung bedacht war. Dass Alain Pichard die digitalen Medien intensiv nutzt, beweist er nicht nur mit seiner Arbeit an unserem Bildungsblog, sondern auch in seinen ausführlichen Antworten, die er hier unserer LeserInnenschaft vorstellt.

Die Mär vom deutschen Schulversagen

Die beiden Schweizer Professoren Oelkers und Miller nehmen die Schule in Deutschland vor dem massiven Schulbashing in Schutz. Die abrupte Umstellung sei weitgehend unaufgeregt und professionell erfolgt. Was die Digitalisierungseuphorie betrifft, mahnen die beiden Bildungsexperten vor überzogenen Erwartungen, wenden sich aber auch gegen die “leidenschaftliche pädagogische Schönwetterprosa von der ‘guten Beziehung’ zwischen Lehrpersonen und Lernenden.” Der Artikel ist zuerst in der deutschen Tageszeitung “Welt” erschienen und ist nun mit ausdrücklicher Genehmigung der beiden Autoren auch im Condorcet-Blog zu lesen.

Digitales Lernen:” Man schickt überforderte Schulen in einen Papierkrieg mit besorgten Eltern”

Am 28. Juli 2020 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung ein bemerkenswertes Interview mit dem Rechtsanwalt Peter Hense. Seine brisanten Aussagen dürften auch die Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs in der Schweiz interessieren. Denn die prekäre Nutzung digitaler Portale von US-Konzernen hat auch hier stattgefunden. Können Aufsätze von deutschen Schülern bei US-Sicherheitsbehörden landen? Der Jurist Peter Hense stellt dem Datenschutz an den Schulen ein miserables Zeugnis aus. Das Interview führte Christian Füller.

Ein Fragebogen, der viele Fragen auslöst

Ein Fragebogen, der einem die Sprache verschlägt, eine mutige Antwort, die tief blicken lässt und die Befürchtung, dass hier eine Blaupause entsteht für eine Installierung eines durchdigitalisierten Unibetriebs. Frau Astrid Baumann, Verfasserin des Brandbriefs zu den sinkenden Mathematikleistungen, hat uns ihre Antwort an die Verfasserin des Fragebogens zugestellt! Wir empfehlen unseren Leserinnen und Lesern dringendst, den Link anzuklicken.

Fernunterricht in Zeiten von Corona – Ein Erfahrungsbericht mit einer Sekundarklasse

Und auf einmal war er da: der hochgradig digitalisierte Unterricht; bedingt durch die Corona-Krise. Im Nachgang zu den zwei Monaten Fernunterricht lassen sich zwei sich gegenüberstehende Kernaussagen herausschälen: Die eine Seite sieht sich darin bestätigt, dass das digitale Lernen die alternativlose Zukunft darstelle. Die Skeptiker auf der anderen Seite meinen zu erkennen, dass nach den Erfahrungen mit dem Distance Learning umso klarer sei, dass echtes Lernen ausschliesslich auf der Beziehungsebene stattfinde.

Doch wie zumeist im Leben gibt es nicht nur Schwarz und Weiss, sondern ein Fülle an bunten Zwischentönen. Im vorliegenden Artikel reflektiere ich meine eigenen Erfahrungen während des Fernunterrichts mit einer 9. Klasse. Die Ausführungen basieren unter anderem auf einer klasseninternen Umfrage, aber auch Rückmeldungen von Eltern. Dabei wurde mitunter Erstaunliches zu Tage gefördert.

Hinweis: Diese Artikel ist in der Zeitschrift des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB) erschienen (Juni-Ausgabe 2020).

Nachdenken über die Zeit danach!

Pierre Dillenbourg ist Professor an EPFL (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne). Er plädiert für einen Mittelweg zwischen Digitalisierung und Präsenzunterricht. Sein Beitrag ist am 11. Mai 2020 im BOLD (Blog for learning and Development) erschienen.

Hurra. Die Schule lebt!

Endlich wieder einmal ein Bildungsartikel unseres Condorcet-Autors Roland Stark. Und das zur rechten Zeit. Dem Rudelverhalten der Medien, die zurzeit ein Schulbashing betreiben, setzt er eine nüchterne Bestandsaufnahme entgegen.

Schülerperspektive: Das Homeschooling hat für mich keine richtige Zukunft

Luna Lanz, Schülerin des OSZ-Orpund, freut sich, wieder den Normalunterricht zu besuchen. Die 14-jährige Klassensprecherin sagt aber auch, dass sie in dieser Zeit einiges gelernt hat.

Dialogisches vor Digitalem!

Digitales Lernen erweist sich in der Corona-Quarantäne als wichtiges Werkzeug. Manche wollen es nun ins Zentrum des Schulalltags rücken. Gefordert wird Lernen 4.0. Was dabei nicht vergessen gehen darf, darauf verweist Condorcet Autor Carl Bossard.

Ich bemerke in mir einen Wandel – Schülerperspektiven

Nicht nur über die Schüler reden, sondern auch mit ihnen. Das ist das Motto dieser Serie des Condorcet-Blogs. Ruth Wiederkehr und Alain Pichard veröffentlichen im Einverständnis mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in loser Reihenfolge ihre Sicht des Homeschoolings. Und diese ist durchaus erkenntnisreich. Lesen Sie die differenzierten, manchmal auch witzigen und gelegentlich auch bedrückenden Rückmeldungen.