Wissen vermitteln oder Verhalten verändern?
Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein
Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.
Zur Erklärung des LCH auf die sinkenden Leistungen der Schulabgänger
Ein Verband plädiert auf unschuldig und will mehr Geld
Nun hat sich auch der LCH bemüssigt gefühlt, zur Umfrage der «économie suisse» eine Erklärung herauszugeben. Condorcet-Autor Alain Pichard erinnert das an an einen römischen Statthalter.
Ideologisierter Unterricht
Gesinnung zu erzeugen, ist keine Aufgabe der Öffentlichen Schule
Condorcet-Autor Alain Pichard kritisierte den neuen Rahmenlehrplan für die Gymnasien und die Einführung des Faches BNE als zu ideologisch. Er erkennt die Tendenz, gesellschaftliche Krisen als Bildungsdefizite zu deklarieren und zu ihrer Lösung jeweils pädagogische Spezialrichtungen zu etablieren. In diesem Beitrag schildert er, wohin ein solcher Unterricht führen kann. Er betont allerdings, dass er selber keineswegs den Klimawandel und die damit einhergehenden Probleme leugnet.
