29. November 2022

Baselland

10 Jahre Starke Schule beider Basel: Ermutigende Bildungspolitik mit starker Wirkung

Auch Condorcet-Autor Hans-Peter Amstutz reiht sich zum 10-jährigen Jubliäum der Starken Schule beider Basel in die Reihen der Gratulanten ein.

Die Starke Schule – geboren aus der Notwendigkeit

KritikerInnen der Starken Schule beider Basel setzen die Eltern- und Lehrkräfteorganisation zuweilen gleich mit Jürg Wiedemann. Diesen Namen wiederum glauben sie als Synonym für Sturheit, Polarisierung und Kompromisslosigkeit zu erkennen. Condorcet-Autor Felix Hoffmann widerspricht dem energisch.

Lehrmittelfreiheit: Die Reaktion der Presse: Clin d’Oeil klinisch tot

Die Presse befragte nach den niederschmetternden Zahlen der Neubestellungen im Kanton Baselland den Geschäftsführer des Lehrmittelverlags, der die Passepartout-Reihe herausgegeben hat. Dieser zeigte sich enttäuscht, setzt aber die Hoffnung auf den Kanton Bern.

Soeben eingetroffen: Klarer Volksentscheid in Sachen Lehrplan im Kanton Baselland

Das Basebiet lehnt eine Reduktion der Kompetenzbeschreibungen auf 1000 klar ab. Die Initiative wurde von der Starken Schule beider Basel lanciert. Sämtliche Parteien des Landrats beschlossen die NEIN-Parole.

Eine Standesorganisation befragt ihre Mitglieder

Der Baselbieter LehrerInnenverband befragte die eigenen Mitglieder zu ihrer Haltung zur Lehrplaninitiative der Starken Schule beider Basel, über die am 7. März abgestimmt wird. Soeben hat er die Resultate veröffentlicht. Wir ziehen nach.

Soeben reingeflattert: Baselbiet bekommt ein alternatives Französisch-Lehrmittel

Endlich: Der Baselbieter Bildungsrat verabschiedet sich von der Zwangjacke Passepartout. Wir veröffentlichen hier einen Bericht der sda. Wann folgen die anderen Kantone?

Die grosse Mehrheit der Lehrkräfte ignoriert die schwurbligen Kompetenzbeschreibungen

Nach Jan Kirchmayr legt nun Alina Isler von der Starken Schule beider Basel die Argumente für ihre Initiative dar. Sie sei, so die frischgebackene Condorcet-Autorin, eine Reaktion auf die Unwilligkeit der Behörden, mit den Stofflehrplänen vorwärts zu machen und damit den Volkswillen zu achten.

Nein zur Willkür!

Der Kanton Baselland gehört je nach Blickwinkel zu den rebellischsten oder zu den reaktionärsten Kantonen in der Schweizer Bildungslandschaft. Ob Abkehr vom irrwitzigen Kompetenzwahn oder der Einführung der Lehrmittelfreiheit, in diesem Kanton sorgt ein forscher Lehrerverband und eine breite Allianz der Vernunft für eine Bildungspolitik, die diesen Namen auch verdient. Mit der Lehrplaninitiative der Starken Schule beider Basel brechen nun aber auch Gräben in dieser Allianz auf. Fast alle Parteien, welche vor mehr als einem Jahr noch die Lehrmittelfreiheit in einer denkwürdigen Abstimmung durchgesetzt hatten, lehnen diese Initiative ab. Das NEIN begründet der SP-Landrat Jan Kirchmayr.

Baselland, immer wieder Baselland: Der Lehrplan wird entschlackt

Was eine effiziente und beharrliche Organisation (Starke Schule beider Basel), ein mutiger LehrerInnenverband (LVB), gescheite Köpfe (Hoffmann, Loretz, Schmutz oder von Wartburg), eine zuhörende Bildungsdirektorin (Monica Gschwind) und engagierte Lehrkräfte bewirken können, wenn sie zusammenarbeiten und kompromissbereit sind, zeigt sich derzeit wieder einmal im Kanton Baselland. Untenstehende Medienmitteilung erreichte uns letzte Woche.

Grundsätzliche Kritik am Lehrplan ist unerwünscht

Das Amt für Volksschulen (AVS) lässt mit der Durchführung von Ratingkonferenzen glauben, die Sekundarlehrpersonen könnten am Lehrplan Volksschule Baselland strukturelle Änderungen vornehmen. Die für die Überarbeitung der Lehrpläne verantwortliche AVS-Mitarbeiterin lässt jedoch keine grundsätzliche Kritik zu. Die rund 3’500 Kompetenzbeschreibungen in den beiden Lehrplanteilen A und B sollen erhalten bleiben. Alina Isler berichtet.