Der letzte Schrei
Richtlinien für schulische Weihnachtsanlässe
LVB-Chefsatiriker Roger von Wartburg macht auch vor Gedanken zu frommer Bürokratie nicht Halt.
LVB-Chefsatiriker Roger von Wartburg macht auch vor Gedanken zu frommer Bürokratie nicht Halt.
Der Wanderpokal für grosse Denkerinnen und Denker geht diesmal an die Zürcher Erziehungsdirektorin Silvia Steiner. Sie setzt beim Fremdsprachenunterricht auf das “Gespür”. Der Condorcet-Blog spürt mit.
Das Zitat der Woche stammt diesmal von von Professor Dr. Volker Ladenthin, Eziehungswissenschaftler und gern gesehener Gastautor im Condorcet-Blog
Im seinem Prolog zum letzten Newsletter 2024 der Starken Volksschule Zürich äussert sich Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz insbesondere über Eindrücke seiner Schulbesuche im auslaufenden Jahr. Diese haben ihm bestätigt, wie engagiert Lehrerinnen und Lehrer ihren Beruf ausüben. Zu häufig werde dieser hochstehende Klassenunterricht durch dumme Schlagworte kritisiert und fragwürdige didaktische Experimente mit doktrinärer Arroganz würden als besser hingestellt. Die erste Ausgabe 2025 des Newsletters erscheint am 12. Januar.
John Hattie fordert einen Perspektivwechsel in Deutschlands Schulen. Welche Botschaften der Bildungsforscher für Lehrer und Schulleiter hat, worin er das größte Problem sieht und was für den Lernerfolg wichtig ist. Dieser Artikel wurde Anne Bajrica verfasst und ist zuerst im “Focus” erschienen.
Ist die Schule aus der Zeit gefallen? Unter dem Titel “Innovativer Unterricht in Basel” berichten zwei junge Lehrerinnen der Primarschule Gotthelf über ihr alternatives Schulkonzept für das 5. und 6. Schuljahr. “In ihrer Klasse bestimmen die Kinder, wann sie eine Prüfung schreiben. Sie verzichten auf Prüfungsnoten, setzen auf autonomes Lernen und Gespräche mit den Kindern. Zwei Lehrerinnen an der Primarschule Gotthelf überzeugen mit ihrem anderen Weg selbst kritische Eltern”, so ein Zitat in einem Medienbericht. (1) Eine kritische Würdigung des Modells von Condorcet-Autor Felix Schmutz.
Eine sichere Bindung zu den Eltern ist die entscheidende Grundlage für das Selbstwertgefühl und die Fähigkeit des Kindes, tragfähige Beziehungen aufzubauen. Seine emotionale und kognitive Entwicklung wird in der frühen Kindheit durch die Stabilität seiner Beziehungen gefördert. Die Verfügbarkeit einer konstanten und verlässlichen Bezugsperson hilft dem Kind, ein “Urvertrauen” zu gewinnen, schreibt Gastautorin Sabina Geissbühler-Strupler.
Condorcet-Autorin Christine Staehelin unterzieht die Schwerpunkte der gegenwärtigen Reformpolitik einer didaktischen und philosophischen Analyse. Und sie stellt fest: Bildung ist kein Produkt. Da ist wenig Ermutigendes, es sei denn, man betrachtet das zwangsläufige Scheitern als Befreiung.
Im Interview mit Claudia Wirz erklärt die Duden-Chefin Dr. Kunkel-Razum, warum es nicht egal ist, wie wir schreiben, und warum die Schule den Sinn für die Orthografie wieder schärfen sollte. Die Beherrschung der Sprache, sagt sie, sei die Grundvoraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Das Verhalten der bildungspolitischen Nomenklatura wird immer spektakulärer. Man entwirft eine Reform, lanciert eine Vernehmlassung, erhält Antworten, die mehrheitlich negativ sind und kommuniziert eine breite Zustimmung. Die Redaktion des Condorcet-Blogs zieht den Hut!