30. April 2026
Satire: How new ideas harm the future

Wie man Ideen schon zu Beginn verhindern kann

Immer wieder werden neue Ideen in die Bildungsdebatte eingebracht: Jüngstes Beispiel die 4-Tagewoche in der Schule. Und sofort ruft dies natürlich auch die Gegner solcher Ideen auf den Plan. Eine solche Haltung wird mit dem legendären britischen Humor in der Reihe “How new ideas harm the future” persifliert. Der Condorcet-Blog begrüsst grundsätzlich jede Innovationsidee und mahnt, nicht alles von Vornherein abzulehnen. Allerdings behalten sich die Autoren unseres Bildungsblogs vor, Ideen auf ihre Wirksamkeit hin zu prüfen.

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Repost: Sind Noten in der Schule notwendig?

Die Notendebatte scheint die Deutschschweiz zu bewegen. Nicht der grassierende Lehrkräftemangel, nicht die PISA-Leistungen, nicht die Probleme, die sich durch eine undurchdachte Inklusion ergeben, nein, offensichtlich scheinen die Schulnoten nun das fundamentale Problem unseres Bildungssystems darzustellen. In dieser erregten Debatte haben wir uns dazu entschlossen, einen älteren Artikel aus dem Jahr 2022 noch einmal zu veröffentlichen. Kein Geringener als der emer. Professor Juergen Oelkers legt in seinem Beitrag den aktuellen Forschungsstand dar und erklärt die Vor- und Nachteile der “Ziffernbeurteilung”. Sein Fazit: Noten werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, können aber verbessert werden.

1 Kommentar

  1. Ich begrüße grundsätzlich nicht *jede* Innovationsidee. Schon gar nicht solche, die Schülern einen weiteren vollen Tag an ihrem Smartphone bescheren. Allerdings ist der Grund für die Einführung der 4-Tages-Schule, sei es in England oder Sachsen, nicht eine Verbesserung der Unterrichtsqualität, sondern eine Reaktion auf die Tatsache, dass es zu wenig Lehrer gibt, um 5 Tage zu unterrichten. Geht also in dieselbe Richtung wie die 3-Tagesgaststätte und das 2-Tage-Museum. Willkommen in der Zukunft von heute.

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