“Lehrerinnen und Lehrer wählen mehr Freizeit statt mehr Arbeit”
Die grossen Belastungen trieben Lehrkräfte in die Flucht, sagen die Lehrerverbände – Bildungsforscher Stefan Wolter sieht die Gründe für den Lehrermangel aber woanders. Er orientiert sich an den Zahlen seiner Forschung und diese ergäben einen klaren Befund, allen Gefühlen aus der Froschperspektive zum Trotz. Wir bringen einen Artikel der Journalistin Nadja Pastega, der in der SonntagsZeitung erschienen ist.
620
Eine Woche vor dem Schulbeginn fehlen den Zürcher Schulen noch 46 Lehrkräfte. 620 Lehrpersonen besitzen kein Lehrdiplom.
Ende des Elitedenkens? Besser für Individuum und Gesellschaft
Erst haben niederländische Schulbehörden das Prädikat “exzellente Schule” aufgegeben. Jetzt schaffen immer mehr medizinische Fakultäten die Auszeichnung ab, weil sie Studierende ins Burn-out treibt. Wir bringen einen Beitrag von Stephan Schleim. Stephan Schleim ist studierter Philosoph und promovierter Kognitionswissenschaftler. Seit 2009 ist er an der Universität Groningen in den Niederlanden tätig, zurzeit als Assoziierter Professor für Theorie und Geschichte der Psychologie.
Integration und Individualisierung des Unterrichts passen nicht zusammen
Dr. Beat Kissling, pens. Gymnasiallehrer , Psychologe und Buchautor, widerspricht der Montessori-Kindergärtnerin, Clarita Kunz Matossi (https://condorcet.ch/2023/08/schulen-vergeuden-zu-viel-potenzial/), wenn sie behauptet, dass die totale Individualisierung sei die Lösung bei der Integrationsproblematik. Er verweist auch auf die Hattie-Studie.
Schulen vergeuden zu viel Potenzial
Schüler und Schülerinnen sollten in den Selektionsfächern Deutsch und Mathematik im selbstgewählten Tempo arbeiten dürfen. Damit würden Unter- und Überforderungen wegfallen. Wir bringen einen Meinungsartikel der Pädagogin und Leiterin eines Montessori-Kindergartens in Feldmeilen am Zürichsee, Clarita Kunz Matossi. Er ist am 7.8.2023 in der NZZ erschienen.
Unterrichten ist Segeln, nicht Bahnfahren
Lernen ist Aufbrechen zu Neuem; Bildung eröffnet Horizonte. Das ist anspruchsvoll. Lehrpersonen agieren vielfach unter Bedingungen der Unsicherheit. Dabei tragen sie eine hohe Verantwortung. Freiheit ist das notwendige Korrelat. Gedanken zum Schuljahresbeginn von Condorcet-Autor Carl Bossard.
Geschichtsunterricht in der Krise
Als eigenes Fach erschien Geschichte den Schulreformern unwesentlich. Die Bildungspolitik schaffte es ab. Die Folgen sind spürbar: Der historische Wissensstand ist rudimentär. Gedanken zu einem staatspolitisch gefährlichen Irrweg – im Nachgang zum ersten August, formuliert von Condorcet-Autor Carl Bossard.
Viele Schweizer Lehrmittel zum Klimawandel sind tendenziös und wirtschaftsfeindlich
Die Stiftung “Éducation 21” soll Lehrer beim Unterricht über Nachhaltigkeit unterstützen. Viele der angebotenen Materialien haben eine politische Schlagseite. Gefördert werden die Projekte häufig von deutschen Organisationen oder Ministerien. Wir schalten hier einen Artikel von Pauline Voss auf, der in der NZZ erschienen ist.
62%
Die Hälfte der 15- bis 24-Jährigen in Deutschland verdient ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst. Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am (12. August).
Von der «Windstille der Seele»
Ferienzeit als erholsamer Kontrast zum hektischen Alltag: Viele meiden darum Flugzeug und Auto und ziehen zu Fuss los – wie die Flaneure von einst: gemächlich unterwegs sein und dabei die Seele baumeln lassen. Eine kleine literarische Spurensuche von Condorcet-Autor Carl Bossard.
