Das Bild und die Geschichte dahinter: Maikäfer sammeln statt Pestizideinsatz (Ottenbach ZH, 1957)
Unsere neuen Rubrik “Das Bild und die Geschichte dahinter” eröffnet Peter Aebersold. Viel Vergnügen!
Unsere neuen Rubrik “Das Bild und die Geschichte dahinter” eröffnet Peter Aebersold. Viel Vergnügen!
Nicole Hirt, Lehrerin und Kantonsrätin der GLP, war eine der ersten Kritikerinnen der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts der Passepartout-Lehrmittel. Ihre erneute Kritik: mit der Antwort der Solothurner Regierung auf eine Interpellation zu den schlechten Evaluationsergebnissen des umstrittenen Lehrmittels werde die Verantwortung einfach abgeschoben.
Mit Charles Stirnimann, Historiker aus der Stadt Basel, begrüssen wir einen neuen Autor in unseren Reihen. Sein geschichtlicher Rückblick ist in zweierlei Hinsicht interessant. Er zeigt, wie gross die Herausforderungen waren, denen sich die Bildungspolitik zu Beginn des letzten Jahrhunderts stellen musste. Und sie zeigt uns auch, wie sehr die Stadt Basel, ihre Behörden und vor allem auch die SP damals dem Wohl der unterprivilegierten Schichten verpflichtet waren. Eigenschaften, die wir heute schmerzlich vermissen.
Ein junger Lehrer unterrichtet an einer 7. Reaklasse zwei Lektion NMM-Natur. Er will es gut machen, ganz wie er es in seiner Ausbildung gelernt hat: Gruppenarbeiten, selbstentdeckendes Lernen, Diskussionen. In der Absicht, dass die Schüler etwas lernen. Er stösst auf Hindernisse und reagiert. Lesen Sie das anonymisierte Unterrichtsprotokoll von B. auf unserem Condorcet-Blog.
Auch im Kanton Bern stehen die Zeichen auf Richtung Lehrmittelfreiheit. Grossrat Michael Ritter meldet uns die Annahme seiner Motion, die er mit Ratskollegen aus anderen Parteien eingereicht hatte.
Die Schulreform im Roten Wien (1919 bis 1934) bleibt in ihrer Art und als staatliches Modell bis heute unerreicht und vorbildhaft. So schrieb die NZZ zum diesjährigen 150. Geburtstag von Alfred Adler, dem individualpsychologischen Mentor der Wiener Schulreform: „Von diesem Psychologen wäre heute viel zu lernen“. Dieser meinung ist auch Peter Aebersold, der dieses bei uns eher unbekannte Projekt den Condorcet-Leserinnen und -Lesern vorstellt.
Der 23-jährige Student der Elektrowissenschaften am Imperial-College in London, Leon Wiederkehr, schaltet sich in den Klimadiskurs ein. Seine eigene Erfahrung reflektierend, kommt er zum Schluss: Zu viel Penetranz im Unterricht kann das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will. Und da sind ja auch noch seine asiatischen Kommilitonen, die sich für den Klimawandel überhaupt nicht interessieren.
Ein weiterer Artikel unserer jungen Lehramtsstudentin, die unter dem Pseudonym Anna Stahl schreibt. Dieses Mal nimmt sie für unseren Condorcet-Blog ihre eigene Ausbildung aufs Korn.
Fast die Hälfte der Hochschulforschung wird über Drittmittel finanziert. Der Großteil der wissenschaftlichen Mitarbeiter hat befristete Arbeitsverhältnisse. Diese Kombination behindere die Forschungsfreiheit, denn abhängige Wissenschaftler neigen zur Selbstzensur. Dies ist die Schlussfolgerung einer Analyse von Dr. Sandra Kostner von der PH-Schwäbisch-Gmünd, die zuerst im Deutschlandfunk erschienen ist. Condorcet-Autorin Regula Stämpfli hat ihn uns zugeschickt.
Condorcet-Autor Felix Hoffmann hat es beim Streitgespräch zwischen ED-Vorsteher Conradin Cramer und der GLP-Nationalrätin Katja Christ fast die Sprache verschlagen. Aber doch nicht so fest, dass er einige Fragen formulieren konnte.