25. Januar 2026

Postmodernes Denken in der Pädagogik (2. Teil)

Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Hintergründe und Argumentationslinien der Reformen offenzulegen und nicht nur auf die praktischen Auswirkungen, sondern auch auf die theoretischen Schwachstellen hinzuweisen. Das postmoderne Denken hat sich in der pädagogischen Theorie und Reflexion seit den 1970er Jahren in den USA und Grossbritannien und seit den 1980er Jahren im deutschen Sprachraum ausgewirkt. Im deutschen Sprachbereich hat es nicht zur Begründung einer neuen Richtung pädagogischer Theorie geführt, sondern ist gleichzeitig mit gewissen Auflösungstendenzen am Rande der Pädagogik und Erziehung aufgetreten, in deren Gefolge vom «Ende der Pädagogik und der Erziehung» die Rede war. Während im 1. Teil auf das postmoderne Denken allgemein eingegangen wurde, erklärt Peter Aebersold nun dessen spezifische Auswirkungen auf die Pädagogik.

Postmodernes Denken in der Pädagogik – 1. Teil

Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Hintergründe und Argumentationslinien der Reformen offen zu legen und nicht nur auf die praktischen Auswirkungen, sondern auch auf die theoretischen Schwachstellen hinzuweisen. Das postmoderne Denken hat sich in der pädagogischen Theorie und Reflexion seit den 1970er Jahren in den USA und Grossbritannien und seit den 1980er Jahren im deutschen Sprachraum ausgewirkt. Im deutschen Sprachbereich hat es nicht zur Begründung einer neuen Richtung pädagogischer Theorie geführt, sondern ist gleichzeitig mit gewissen Auflösungstendenzen am Rande der Pädagogik und Erziehung aufgetreten, in deren Gefolge vom «Ende der Pädagogik und der Erziehung» die Rede war. Wir bringen den Beitrag von Peter Aebersold in zwei Teilen.

Aescher Schulleitung verschickt sensible Daten in einem Massenmail

Namen, Geburtsdaten und Ergebnisse von testpsychologischen Abklärungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland (KJP BL) gehören zu den sensiblen Daten, die eine spezielle Vertraulichkeit geniessen. Die Schulleitung der Sekundarschule Aesch sieht das offensichtlich nicht so eng: In einem Mail an alle Lehrpersonen verschickt ein Schulleitungsmitglied knapp zwei Dutzend Dokumente mit hochsensiblen Daten von Schüler/-innen. Jürg Wiedemann von der Starken Schule beider Basel beschreibt den Vorgang.

Die Akademisierung nimmt groteske Züge an – ein Interview mit Professor Mathias Binswanger

Der BAZ-Journalist Sebastian Briellmann führte mit Professor Mathias Binswanger ein längeres Interview über die Folgen einer Akademisierung unserer Ausbildungsgänge. Mathias Binswanger (59) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusätzlich lehrt er als Privatdozent an der Universität St. Gallen, ist Publizist und Autor mehrerer Bücher. Er hatte seinerzeit auch an der lehrplankritischen Broschüre “Einspruch” mitgewirkt.

Volle Universitäten, leerer Arbeitsmarkt

Professor Mario Andreotti, Autor von “Eine Kultur schafft sich ab” analysiert die Gründe des Fachkräftemangels in unserem Land. Er sieht die Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte in der Verantwortung.

Goldgräberstimmung in der Bildungsindustrie

Nach einer längeren Pause nimmt der Condorcet-Blog wieder seine Tätigkeit auf. Er tut dies mit dem Sonntagseinspruch von Professor Kühnel aus Stuttgart, der mit seinem hintergründigen Humor die Wunschprosa auf der diesjährigen “didacta” in Köln kommentiert.

Der Akademisierungswahn – ein Gespräch mit Julian Nida-Rümelin

Zugegeben, der Beitrag ist schon sechs Jahre alt. Aber er ist derzeit wieder sehr aktuell. Der Philosoph und ehemalige Kulturreferent der Landeshauptstadt München und Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder spricht über sein Buch “Akademisierungswahn.” Wir bringen diesen Beitrag als Startschuss zu einer Reihe von uns zugesandten Artikeln zu diesem Thema.