Zitat der Woche
Professor Stefan Wolter: Schüler, deren Lehrer streng benoten, lernen mehr
Unser heutiges Zitat ist dem Interview von Frau Katharina Fontana entnommen, das sie mit dem Berner Bildungsökonom Stefan C. Wolter geführt hat.
Unser heutiges Zitat ist dem Interview von Frau Katharina Fontana entnommen, das sie mit dem Berner Bildungsökonom Stefan C. Wolter geführt hat.
Condorcet-Autor Alain Pichard kritisierte den neuen Rahmenlehrplan für die Gymnasien und die Einführung des Faches BNE als zu ideologisch. Er erkennt die Tendenz, gesellschaftliche Krisen als Bildungsdefizite zu deklarieren und zu ihrer Lösung jeweils pädagogische Spezialrichtungen zu etablieren. In diesem Beitrag schildert er, wohin ein solcher Unterricht führen kann. Er betont allerdings, dass er selber keineswegs den Klimawandel und die damit einhergehenden Probleme leugnet.
Condorcet-Autor Alain Pichard über eine aufschlussreiche Begegnung mit einem ehemaligen Schüler.
Warum reden die “Intrinsic-Verantwortlichen” unser Schulsystem so schlecht? Die Antwort liefert Montaigne, der grosse französische Humanist. «Von einem Arzt kann man nicht erwarten, dass er Gesunde sympathisch findet.»
Die NZZ brachte am 2. April einen bemerkenswert gut recherchierten Artikel über die Bemühungen von «intrinsic», VSLCH, Mercator und Co., das Schulsystem zu revolutionieren. Dabei scheute sich die Journalistin Katharina Fontana nicht, kritische Fragen zu stellen, Hintergründe über das Netzwerk zu erforschen und die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen.
In einem heftigen Tweet auf LinkedIn beklagte sich Felix Scheibe, Dozent an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) über die Kritik an den Personen, welche seit Wochen in den Medien für ihre Ideen für einen Umbau der Schule werben. Auch der Condorcet-Blog wurde hier angeführt und ganz allgemein warnte er vor einer Bubble-Bildung. Was den Vorwurf der Bubble-Bildung betrifft stimmt das natürlich nicht… im Gegenteil, findet Condorcet-Autor Alain Pichard.
Condorcet-Autor Alain Pichard, mit 44-jähriger Praxis in den Brennpunktschulen, liest seit Wochen die flammenden Appelle, die zu einer fundamentalen Reform unserer Schule aufrufen. Letzthin wieder im Tagesgespräch von SRF mit der Bildungsforscherin Katharina Maag (https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/katharina-maag-merki-an-den-schulen-rumpelt-es-wie-noch-nie?id=12559295). Das machte ihn betrübt. Doch tapfer wie er ist, fasst er sich ein Herz und bittet die Bildungsrevolutionäre um Hilfe.
Die Notendebatte hat uns im Griff. Den Anfang machte das Eltern-Magazin “Fritz und Fränzi”, dann kam die Vereinigung der Schulleiterinnen und Schulleiter, gefolgt von der Mercator-Stiftung und schliesslich noch die famose Rahel Tschopp, eine Mischung aus Mutter Theresa der Pädagogik und Trudi Gerster. Sie alle wollen die Noten ersetzen. Mit was? Condorcet-Autor Alain Pichard hat es herausgefunden.
Der aargauische und der bernische Lehrerinnen- und Lehrerverband lancierten diese Tage eine Verfassungsinitiative, welche eine qualitativ gute Bildung in ihren Kantonen garantieren soll. Alain Pichard erklärt, weshalb er dieser Initiative nicht viel abgewinnen kann.
Nach bald fünf Jahren Condorcet wagt der Mitbegründer unseres Bildungsblogs, Alain Pichard, eine augenzwinkernde Tour d’horizon – von Luther über Don Quichote – erklärt den neuen, einfacheren Spendenmodus und verspricht mit einer Aufsehen erregenden Personalie mehr Professionalität.