Michael Feltens Plädoyer zum Weltlehrertag: Im Wesentlichen professioneller werden – statt dauernd was Neues zu ersinnen! Wir bringen seinen Beitrag, der im politischen Feuilleton des Deutschlandfunks erschienen ist.
Michael Felten hat 35 Jahre Mathematik und Kunst an einem Gymnasium in Köln unterrichtet. Er publiziert zu Bildungsfragen und arbeitet weiterhin in der Lehrkräfteweiterbildung sowie als freier Schulberater.
In diesem Sonntagszwischenruf von Wolfgang Kühnel geht es um die “Begabtenförderung” bzw. um das, was man offenbar neuerdings dafür hält. Das neue Zauberwort lautet “Enrichment”, schon gewusst? Das klingt doch allein schon gut, weil es aus dem Englischen kommt und ihm nicht der Mief eines deutschen Gymnasiums wie in der “Feuerzangenbowle” anhaftet.
Etwa ein Drittel der Vorschulkinder hat so gravierende Deutsch-Defizite, dass keine aktive Teilnahme am Unterricht möglich ist. Ein Plan im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt eineinhalb Jahre vor der Einschulung an. Ein Schulleiter erklärt die Erfahrungen mit entsprechenden Tests. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.