
Den Reigen eröffnete die Biologin und Präsidentin der Primarschulpflege in Uster:
Das Geschrei über das Scheitern der Volksschule ist völlig unbegründet. Rund 90% der Kinder besuchen die Volksschule (rund 6% in Privatschulen, 4% in externen Sonderschulen). Beim letzten Pisatest hat die Schweiz gut abgeschnitten:
In Mathematik erreichten wir 508 Punkte (Platz 8 weltweit), in Naturwissenschaften 503 Punkte (über OECD-Durchschnitt 485) und im Lesen 483 Punkte (über OECD-Durchschnitt 476).
Damit die Kinder auch weiterhin gute Leistungen erbringen können, müssen wir die Schule weiterentwickeln und den heutigen Bedingungen anpassen. Entwicklung statt Stagnation (und bitte kein Rückschritt in die 70er Jahre). Innovation und Qualitätsförderung statt weiter wie bisher.

Die Antwort von Alain Pichard:
Liebe Ex-Genossin, es gibt da schon ein Problem, aber diese Jugendlichen habt ihr bei eurem Kampf für neue Büros für eure Genossinnen und Genossen schon längst vergessen.
Patricia Bernet:


Ich setzte mich ein für eine bessere Schule. Dafür bräuchten wir v.a. PolitikerInnen, die Fakten anerkennen. Die GLP gehört leider nicht dazu. Förderliche Massnahmen für bessere Leistungen wären z.B.: Keine Noten bis mind. Ende der 6. Klasse, Abschaffung der Selektion und Schulentwicklung auf Basis wissenschaftlicher Evidenz.