20. März 2026
Satire: How new ideas harm the future

Wie man Ideen schon zu Beginn verhindern kann

Immer wieder werden neue Ideen in die Bildungsdebatte eingebracht: Jüngstes Beispiel die 4-Tagewoche in der Schule. Und sofort ruft dies natürlich auch die Gegner solcher Ideen auf den Plan. Eine solche Haltung wird mit dem legendären britischen Humor in der Reihe “How new ideas harm the future” persifliert. Der Condorcet-Blog begrüsst grundsätzlich jede Innovationsidee und mahnt, nicht alles von Vornherein abzulehnen. Allerdings behalten sich die Autoren unseres Bildungsblogs vor, Ideen auf ihre Wirksamkeit hin zu prüfen.

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Replik: Bildungspolitik für die Kinder unterprivilegierter Schichten muss pragmatisch sein

Die beiden Codorcet-Autoren, Alain Pichard und Felix Schmutz, antworten auf den Artikel von Johannes Gruber (https://condorcet.ch/2021/07/warum-linke-bildungspolitik-vonnoeten-ist-und-warum-sie-nicht-ausreicht/er). Dabei gehen sie mit Johannes Gruber einig, dass Chancengerechtigkeit, Durchlässigkeit und der Einsatz für die unterprivilegierten Schichten unverzichtbare Prämissen unseres bildungspolitischen Handelns sein müssen. Sie zeigen aber auch auf, dass in Grubers Argumentation die wirklichen Zustände verzerrt und zum Teil auch falsch dargestellt werden, und legen den Finger auf eine unangenehme linke Wahrheit: ihr Bündnis mit neoliberalen Werten.

Ein Kommentar

  1. Ich begrüße grundsätzlich nicht *jede* Innovationsidee. Schon gar nicht solche, die Schülern einen weiteren vollen Tag an ihrem Smartphone bescheren. Allerdings ist der Grund für die Einführung der 4-Tages-Schule, sei es in England oder Sachsen, nicht eine Verbesserung der Unterrichtsqualität, sondern eine Reaktion auf die Tatsache, dass es zu wenig Lehrer gibt, um 5 Tage zu unterrichten. Geht also in dieselbe Richtung wie die 3-Tagesgaststätte und das 2-Tage-Museum. Willkommen in der Zukunft von heute.

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