1806 erschien in Deutschland eine pädagogische Schrift mit dem merkwürdigen Titel «Ameisenbüchlein», die dem schon 1780 erschienenen «Krebsbüchlein» folgte. Ihr Autor, Christian Gotthilf Salzmann (1744-1811), gehört zu den grossen Aufklärungspädagogen des 18. Jahrhunderts: Basedow, Campe, Wolke, Resewitz, Rochow, Felbiger und Pestalozzi, denen die moderne Schule ihre entscheidenden Fundamente verdankt. Unser Haushistoriker Peter Aebersold stellt uns diesen weithin unbekannten Bildungspionier vor.
Eine richtungsweisende Petition und ein vernünftiger Vorschlag. Eine solide Fähigkeit und Basis in der Erstsprache Deutsch erlaubt erst ein erfolgreiches Lernen einer Fremdsprache.
Frage: Sind die erwähnten vier Lektionen ab der 5. Klasse gegenüber der bisherigen Dotation höher? Wenn ja, sieht der Vorschlag nach einer Kompensation der aufgehobenen Lektionen im 3. und 4. Schuljahr aus.