10. Oktober 2026
GLP-Bern lanciert eine Petition zur Stärkung des Französischunterrichts

Einen Irrtum sollte man nicht zementieren – einen Irrtum sollte man korrigieren!

Die Fraktion der GLP im Berner Grossrat reichte in der Herbstsession eine Motion ein, die die Verschiebung des Französischunterrichts von der 3. auf die 5. Klasse fordert. Nun lancieren drei Grossräte eine Petition.

Diesen Link anklicken:

https://civic.ch/unterschreiben/stopp-fruehfranzoesisch-paedagogische-vernunft-statt-politischer-zwaengerei

Stopp Frühfranzösisch: Pädagogische Vernunft

statt politische Zwängerei

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition fordern die Behörden, namentlich die Verantwortlichen der EDK und des Bundes auf, das gescheiterte Experiment Frühfranzösisch abzubrechen und endlich wieder pädagogische Fakten zu berücksichtigen.

Frühfranzösisch in der 3. Klasse bringt nichts. Wem das Französisch am Herzen liegt, der lässt die Kinder im 5. Schuljahr damit beginnen und das mindestens 4 Lektionen pro Woche. Die ersten vier Schuljahre sollten unsere Kinder weder Englisch noch Französisch, sondern die örtliche Landessprache lernen.

Damit wird auch der skandalös hohe Anteil der Jugendlichen, welche unser Schulsystem nach 9 Schuljahren mit ungenügenden Lese- und Schreibkompetenzen verlassen gesenkt.

Es ist nicht wichtig, wann wir mit dem Französischunterricht beginnen, sondern wie gut es die Schülerinnen und Schüler nach der obligatorischen Schulzeit können.

Beat Cattaruzza, Grossrat, Geinderat in Nidau
Alain Pichard, Grossrat, Lehrer, Biel
Grossrätin Monika Stampfli, Stadtparlament in Nidau
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1 Kommentar

  1. Eine richtungsweisende Petition und ein vernünftiger Vorschlag. Eine solide Fähigkeit und Basis in der Erstsprache Deutsch erlaubt erst ein erfolgreiches Lernen einer Fremdsprache.
    Frage: Sind die erwähnten vier Lektionen ab der 5. Klasse gegenüber der bisherigen Dotation höher? Wenn ja, sieht der Vorschlag nach einer Kompensation der aufgehobenen Lektionen im 3. und 4. Schuljahr aus.

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