5. Oktober 2026

Grosse Denkerinnen und Denker

«Internationale Studien haben in der Tat nachgewiesen, dass innerhalb des klassischen Fremdsprachenunterrichts ‹Frühstarter› am Schluss der Schulzeit ohne zusätzliche Massnahmen bezüglich ihrer Sprachkompetenzen kaum mehr messbare Vorteile haben».

Zitat: Babylon, Oktober 2018

Der emer. Professor Georges Lüdi leitete 1997/1998 die Expertengruppe der EDK für ein Gesamtsprachenkonzept für die Volksschule in der Schweiz und war ein vehementer Vertreter der Vorverlegung des Französischunterrichts in die Volksschule!

 

 

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1 Kommentar

  1. Lüdi schrieb 1997 folgende Zeilen: “Il revient aux systèmes éducatifs de promouvoir des compétences plurilingues différenciées, hétérogènes et changeantes en posant les fondements pour des approfondissements et de nouvelles acquisitions dans l’interaction une vie durant. Les
    éléments clés d’une telle politique éducationnelle devraient être les suivants:

    — commencer plus tôt, au plus tard au début de l’école primaire;
    — ne pas viser un bi-linguisme, mais des répertoires pluri-lingues multiples;
    renoncer au mythe de l’acquisition «parfaite» d’une langue seconde en faveur de l’élargissement continu d’un répertoire multiple dynamique: …”

    Quelle: L’enfant bilingue: chance ou surcharge, Georges Lüdi, 1997, online greifbar.

    Professor Lüdi war die massgebende Stimme bei der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts in der Schweiz.

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